Bei der Budgetsitzung des oberösterreichischen Landtages stand am Donnerstag vor allem auch der Naturschutz im Fokus. Oberösterreich betreibe diesen mit Hausverstand. Damit das auch weiter so bleiben kann, brauche es auch ein vernünftiges Budget.

Der freiheitliche Naturschutzreferent, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, habe durch sein proaktives Handeln als Referent für den Naturschutz in den vergangenen zehn Jahren immer wieder deutlich gemacht, dass Naturschutz für ihn nicht nur ein einfacher Begriff ist.

Erfolgsgeschichte

„Im Voranschlag 2020 und auch 2021 sind jeweils Ausgaben in der Höhe von rund 9,6 Millionen geplant. Das Jahr 2020 steht im Zeichen der Umsetzung von Natura 2000 Gebieten, von Arten- und Lebensraumprojekten und einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen und Projekten, welche die erfolgreiche Geschichte des Naturschutzes in Oberösterreich weiter fortschreiben werden“, berichtet der freiheitliche Naturschutzsprecher Alois Baldinger aus der Sitzung des Landtages.

Ein Ausdruck der vernunftorientierten Politik durch Manfred Haimbuchner sei die Einstellung des Vertragsverletzungsverfahrens der Europäischen Kommission gegen die Republik Österreich wegen unzureichender Ausweisung von „Natura 2000-Gebieten“ im Sommer 2019 gewesen. „Durch die Nachnominierung von 27 neuen Gebieten seit Beginn des Vertragsverletzungsverfahrens im Jahr 2013 konnte Oberösterreich einen entscheidenden Beitrag zur Beendigung dieses Verfahrens leisten“, weist Baldinger auf die erfolgreiche Handschrift des freiheitlichen Naturschutzreferenten hin.

Schutz mit Hausverstand

Es sei Haimbuchner von Anfang an ein Anliegen, Naturschutz mit Hausverstand zu betreiben. „Kein blindwütiges Regulieren, sondern dort Hand anzulegen, wo es tatsächlich notwendig ist, um den Schutz unserer Natur zu gewährleisten“, so Baldinger abschließend.