In einigen Ländern, u.a. Südafrika, Schweden, Deutschland, etc. werden – wegen unerwünschter Nebenwirkungen – AstraZeneca/Oxford Impfungen (AZD 1222), zurückgefahren oder überhaupt gestoppt. Jetzt auch in Frankreich. Dort mussten Mitarbeiter in Krankenhäusern, reihenweise, nach der Impfung in Krankenstand gehen. Es herrscht akuter Personalmangel, vielfach verweigert das Personal nun diese Impfung.

20 Prozent arbeitsunfähig

Die Impfkampagne wurde am 5. Februar u.a. in Krankenhäusern gestartet. Es kam häufig zu Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Muskelkater und Fieber, die Betroffenen waren nicht arbeitsfähig. Über 20% der Beschäftigten in diversen Krankenhäusern gingen nach der Impfung in Krankenstand. In der Universitätsklinik von Brest in der Bretagne waren 15-25% der Arbeitnehmer davon betroffen. Am 11. Februar musste das Krankenhaus von Saint-Lo die Impfung abbrechen, weil 10 von 50 Bediensteten nach der Impfung an Übelkeit, Fieber und anderen Symptomen litten. Krankenhausmitarbeiter in der Dordogne lehnten die Impfung ab. Das „Hygiene- und Sicherheitskomitee“ des Spitals berichtet, dass 40-70 Prozent der Menschen nach der Impfung schwere Nebenwirkungen hatten.

Pseudo-Influenza-Syndrome

Bis zum 16. Februar 2021 wurden unter den jüngst geimpften Beschäftigten im Gesundheitswesen 363 unerwünschte Nebenwirkungen gemeldet. Ihr durchschnittliches Alter liegt zwischen 31 und 50 Jahren. In den meisten Fällen von Nebenwirkungen hatten die Geimpften hochintensive „Pseudo-Influenza-Syndrome“. Die französische Impf-Task Force erwägt nun, die Impfung von Personen, die in derselben Abteilung arbeiten, zu verlangsamen. Es gab davor schon Personalmangel auf Corona- und Intensivstationen, jetzt hat sich das zugespitzt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt AstraZeneca vorrangig für exponierte Mitarbeiter im Gesundheitswesen und Personen, ab 18 Jahren, auch für über 65-Jährige, obwohl diese Altersgruppe in den klinischen Tests kaum dabei war. Die Wirksamkeit von AstraZeneca liegt bei ca. 63%. Weiterhin unklar ist, ob sie vor einer Ansteckung bzw. Weitergabe des Corona-Virus schützt.

Was ist im Impfstoff?

Der Impfstoff verwendet den Zellstamm HEK 293 der aus den Nierenzellen eines im Jahr 1970 abgetriebenen, weiblichen Fötus stammt, dem DNA-Teile des menschlichen Adenovirus beigefügt sind. Diese Nierenzellen wurden Laufe der Jahre repliziert, wodurch „Zellstämme“ entstanden, die bei der Herstellung des Impfstoffes verwendet werden. AstraZeneca widerspricht immer wieder auftauchender Kritik, im Impfstoff sei menschliches Material enthalten. Das sei unwahrscheinlich, weil die Viren mehrmals gereinigt werden, um das Zellkulturmaterial zu entfernen, heißt es. HEK-Zellen (Menschliche embryonale Nierenzellen) sind besonders in der Virologie interessant. Sie werden zur Vermehrung von Adenoviren verwendet. Menschliche Adenoviren können Atemwegserkrankungen bis hin zu Lungenentzündung auslösen. Ebenso Nierenbeckenentzündung, Magen-Darm-Entzündung, Durchfall, etc.