Der Wildwuchs an einschneidenden Corona-Maßnahmen empört quer durch alle Gesellschaftsschichten. Gerade der Umstand, dass das rigorose Masken-und-Test-Regime der türkis-grünen Regierung nicht einmal vor unseren Jüngsten halt macht, verärgert viele Eltern. Eine von ihnen ist die akademisch geprüfte Sport- und Fitnesstrainerin Lisa Lorenz, die in einem offenen Brief nun vielen Leidensgenossen aus dem Herz spricht. 

In ihrem Schreiben wendet sie sich die Steirerin ebenso an die Verantwortlichen wie Direktoren und Lehrer wie auch an potenzielle Mitstreiter in der Elternschaft. Sie sieht es als ihre Pflicht „als verantwortungsvoller Mensch und als verantwortungsvolle, liebende Mutter für unsere Rechte, unsere Freiheit“ und ganz besonders für jene ihrer und anderer Leute Kinder einzustehen. Übrigens: Die Notwendigkeit, dies zu tun, zeigt auch der breite Zulauf zu einer vom Wochenblick unterstützten Petition gegen sinnlose Corona-Massentests an Schulen, die Sie hier unterzeichnen können.

Maßnahmen führen „zu Demütigung und Ausgrenzung“

Denn, so Lorenz kein Gesetz stehe über den elterlichen Pflicht, sein Kind vor „negativen psychischen Auswirkungen, falschem Pflichtbewusstsein, der Aufgabe der Autonomie und dem Recht frei zu atmen, sowie schwerwiegenden gesundheitlichen und psychischen Folgeschäden“ zu schützen. Tatsächlich führten die Corona-Maßnahmen im Schulalltag aber zu „Demütigung, Ausgrenzung, Erziehung zu Befehlsempfängern, schweren körperlichen und psychische Belastungen mit eventuellen Folgeschäden.“

Diese würden somit mehr Schaden als Nutzen hervorrufen. Sie verweist dabei darauf, dass der Verfassungsgerichtshof bereits zweimal überschießende Maßnahmen aufhob. Ihrem Appell zufolge gefährden die Zwangsmaßnahmen nicht nur die Grundrechte, sondern stehen „auch schwer unverhältnismäßig zur angegebenen Pandemie„. Schon der gesunde Menschenverstand und die gesunde Menschenwürde sollten „ausreichen, um willkürlichen und schädlichen Anordnungen der Regierung nicht Folge zu leisten“.

„Es gibt keine Maßnahmen, wenn niemand sie befolgt!“

Dies gelte laut Laurenz besonders, wenn es um schutzbedürftige Kinder gehe. „Wer soll unsere Kinder schützen vor Willkür, Propaganda, Menschenrechtsverletzung,
Kriminalität, Erziehung zur Unmündigkeit – wenn nicht WIR?!!“ daher appelliert sie an das „jedem innewohnende Bauch-Gefühl, die gesunde Intuition, den natürlichen Menschenverstand eines jeden Menschen, sowie an das Verantwortungsgefühl, weder sich selbst noch seine Kinder der Grundrechte, der Menschenrechte, der Würde und der Mündigkeit berauben zu lassen.“

Darunter versteht sie explizit die Missachtung der Vorschriften: „Und ja, ich fordere dazu auf: Es gibt keine Verordnungen/Maßnahmen (einer völlig aus dem Ruder gelaufenen, korrumpierten und gemein-gefährdenden Politik), wenn niemand sie befolgt!“ Man solle einfach seinen Menschenverstand walten und sich nicht in „Panik, Hysterie, Propaganda und Massenmanipulation hineinziehen zu lassen“. An jedem Zeitpunkt gäbe es „die Möglichkeit aus diesem perfiden Spiel auszusteigen und mutig mit Rückgrat zu sagen: ‚Ich mache hier nicht mehr mit!'“

Den Jüngsten das Einstehen für die Freiheit vorleben

Die freiheitsliebende Yoga- und Pilates-Lehrerin sieht in ihrem Aufruf zum Widerstand auch erzieherische Aspekte: „Ich habe den Anspruch meinen Kindern zu vermitteln sich zu selbstverantwortlichen, selbst denkenden und (mit-)fühlenden Wesen zu entwickeln.“ Ihre Kinder sollten später zu mündigen Erwachsenen heranwachsen. Diese sollten sich auch später nicht durch „ein künstlich heraufbeschworenes, gemeingefährdendes und schwer destruktives sowie unhaltbares und unvertretbares plötzliches, willkürliches „Normativ“ […] psychisch, sozial und menschlich dermaßen unter Druck setzen zu lassen, um jeden gesunden Menschenverstand gewaltsam zu ignorieren“.

Eine derzeit im Namen der Gesundheitspolitik vorgelebte Geisteshaltung eigne nämlich viel eher dazu, „sich selbst und der Welt größten Schaden zuzufügen“. Ihre Kinder stünden unter ihrem Schutz, sie habe die Verantwortung, ihnen das Einstehen für unsere Grund- und Menschenrechte vorzuleben. Eine Lüge wolle sie ihnen hingegen nicht vorleben – daher werde sie auch „in Zukunft keinen formellen Unwahrheiten, welche von den Schulen oder dem Bundesministerium eingefordert werden, Folge leisten.“ Sie selbst stehe für „Freiheit, Menschenrechte und den gesunden Menschenverstand, für Mut und Menschlichkeit“ ein.

Kinder „nicht zu feigem Ja-Sagen“ erziehen

Ihre Kinder leite sie zu Ehrlichkeit an – und nicht zu „feigem ‚Ja-Sagen‘, Hinnehmen oder den Mund zu halten, um möglichst kein Aufsehen zu erregen oder aus Angst vor Konsequenzen“. Dies gelte gerade wenn es mit Schwierigkeiten verbunden sei und die Menschen aufgefordert sind aus der „künstlichen Blase der Zurückhaltung […] in die Verantwortung und in die Handlung zu kommen.“

Als Eltern und Erwachsene sei man Vorbild für seine Kinder. Nur durch eine kritische Grundhaltung so könnten sie zu einer „Säule einer gesunden Gesellschaft“ werden – nicht aber mit einer „Mentalität des blinden Befehlsempfängers, ohne zu hinterfragen, ohne auf seine inneren Warnzeichen“ zu hören. Diese raube – angefeuert durch die Androhung von Strafe, Ausgrenzung und Existenzverlust „den Seelen ihre vernünftigen und gesunden Sinne.“

Appell an Lehrer: „Bitte spürt euch wieder!“

Auch die Lehrer und Schulleiter seien hierbei gefragt: „Wir wissen alle was Angst in uns auslösen kann und nach jüngster Beobachtung auslöst – wir wissen es und dürfen es nicht zulassen. Bitte spürt euch wieder, euer Bauchgefühl, euer Verantwortungsgefühl, euren gesunden Instinkt und eure Mündigkeit!“

Mut bedeute nicht, keine Angst zu haben, sondern dass man trotzdem springt: Nämlich für die Kinder einstehen: „Lasst sie nicht im Stich, sondern seid ihnen die Vorbilder, die ihr gerne hättet an ihrer Stelle!“ Als Mutter jedenfalls lauteten ihre Maßnahmen vorerst, dass ihre Kinder keine Masken im Schulbetrieb noch im Alltagsleben tragen.

Häuslicher Unterricht als Schulalternative

Wegen Ausgrenzung und sozialen Zwanges würden ihre Kinder zudem „unter diesen unwürdigen Umständen die Schule vorerst nicht besuchen“. Sie setze diese „keiner Willkür aus“ und lasse sie auch nicht „den ganzen Tag daran teilhaben, wie verängstigtes Lehrpersonal ihren Auftrag und ihre Verantwortung nicht wahrnimmt oder wahrnehmen kann und den Kindern dadurch ein völlig verdrehtes und trauriges Vorbild vorlebt.“

Damit existiere für sie auch kein „völlig skurriles, sinnbefreites ‚Frei-Testen‘. Ihre Familie werde sie weder zwangstesten noch zwangsimpfen lassen, noch „weiteren erniedrigenden, diktatorischen, menschenrechtswidrigen“ Befehlen oder Zwängen Folge leisten. Denn sie lasse ihre Kinder gewiss nicht zu „blinden, gefühllosen, verängstigten Ausführern des Systems erziehen. Sie wolle daher „solange diese abstrusen Maßnahmen“ befolgt werden, ihre Kinder im häuslichen Unterricht zu betreuen.