„Bei mir ist jeder willkommen!“, stellte Sängerin Nena am Sonntag während ihres Open-Air-Konzertes am Flughafen Berlin-Schönefeld klar. Die scheinbar alterslose deutsche Pop-Ikone stellt sich einmal mehr hinter maßnahmenkritische Menschen und hält während dem Konzert ein regelrechtes Plädoyer für Selbstbestimmung. Der Mainstream schäumt, das Netz feiert sie.

  • Nena stärkt Maßnahmen-Kritikern wieder einmal den Rücken
  • Sie macht auf die Ungleichbehandlung der LGBT-Parade tags zuvor aufmerksam
  • Eigenverantwortung bei Impfentscheidung
  • Freiheit muss man sich nehmen
  • Netz reagiert überwiegend äußerst positiv

Konzert vor Zugaben abgebrochen

„Mir wird gedroht, dass sie die Show abbrechen, weil ihr nicht in eure – wie sie es nennen – Boxen geht“, schildert die Hit-Interpretin das Einschreiten des Ordnungsamtes. Die Besucher hätten dem Konzert in abgetrennten, nach oben hin offenen Plexiglasboxen lauschen sollen, um die Einhaltung des Mindestabstandes zu gewährleisten. Sie überlasse es der eigenen Verantwortung, ob man der Aufforderung nachkomme. Laut dem Tagesspiegel habe Nena zuvor dazu aufgerufen, die sogenannten „Cubes“ zu verlassen, um mit ihr gemeinsam vor der Bühne zu feiern. Vor den Zugaben wurde das Konzert dann abgebrochen.

Kein Einschreiten bei LGBT-Event

„Gestern war Christopher Street Day, und es war völlig okay, dass 80.000 Leute eng aneinander auf der Straße waren. Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter. Ich habe die Schnauze voll davon“, machte sie ihrem Unmut über die Ungleichbehandlung des LGBT-Events unmissverständlich Luft. Das Messen mit zweierlei Maß ist in der Corona-Krise leider schon zum Standard geworden. Seither gibt es aus Sicht der Politik und angeschlossener Systemmedien gute und schlechte Proteste oder Veranstaltungen. Solche der LGBT-Gemeinde sind grundsätzlich der ersten Kategorie zuzuordnen – alles Kritische der zweiten.

Eigenverantwortung bei Impfentscheidung

Auch beim Thema Corona-Impfung brach Nena eine Lanze für Eigenverantwortung. Jeder solle frei entscheiden dürfen, „ob er sich impfen lässt oder nicht.“ Schon vor Monaten hatte die fünffache Mutter und Power-Frau Gabriele Susanne Kerner, wie sie bürgerlich heißt, für Aufregung im Mainstream gesorgt, als sie betonte, dass bei ihren Konzerten Ungeimpfte immer willkommen sein werden (Wochenblick berichtete) ein klares Statement gegen eine Zweiklassengesellschaft, die sich die Regierenden offenbar herbeisehnen. Schon damals machte die Hit-Lieferantin klar: „Ob du dich impfen lässt oder nicht, ist ganz allein deine Entscheidung und muss von jedem respektiert werden.“

Nena erneut auf der Seite der Maßnahmen-Kritiker

Als sich Nena dann im März bei den tausenden Teilnehmern der großen Freiheitsdemo in Kassel über Social Media bedankte, goutierte man das in den Systemmedien mitnichten (Wochenblick berichtete). So titelte beispielsweise die FAZ: „Hat Nena ein Herz für Corona-Leugner?“ Das hat sie offenbar. Und dank des Meinungs-Oberinspektors des ORF, Armin Wolf, wissen wir jetzt auch, dass Corona-Leugner Corona ja gar nicht leugnen. Es sind Maßnahmen-Kritiker.

Freiheit muss man sich nehmen

Die vielleicht wichtigste Aussage Nenas war wohl die Frage nach der Freiheit: „Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern die Frage ist, was wir mit uns machen lassen.“

Reaktionen auf Twitter

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter fallen die Reaktionen überwiegen begeistert aus.

Nena schaffte es auch auf Platz eins in die Twitter-Trends. Offenbar hat ihre Aktion zu einer breiteren Diskussion auf Twitter geführt, denn auch die Begriffe #Impfdiskriminierung und #Impfpflicht „trenden“ momentan.

 [ TTs DE?? 13:21 ]#Impfdiskriminierung has entered the Top Trends => 3⃣ pic.twitter.com/SWqqrKKGio

Auch der Chefredakteur der „Bild“, Julian Reichelt, hat sich zu einem Kommentar hinreißen lassen. Das Ordnungsamt sei für ihn eine Rechthaber-Organisation:

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