Die Wiener NEOS forderten die Stadt Wien dazu auf, 100 so genannte Flüchtlingskinder aus Griechenland aufzunehmen. Dies soll am 31. August in einer Landtagssitzung eingebracht werden. Vergleichbare Vorhaben in Deutschland und Luxemburg zeigten, dass es sich hauptsächlich um Ankerkinder als Vorboten des Nachzugs zahlreicher Verwandter handelte. Zudem war auch das tatsächliche Alter vieler „Kinder“ kaum zu klären. Die Wiener FPÖ äußerte sich dem gegenüber entsetzt. 

„Die Forderung von NEOS-Chef Wiederkehr, noch mehr Sozialmigranten aus den Lagern in Griechenland aufzunehmen, zeigt, wohin die Reise nach der Wahl gehen wird. SPÖ, Grüne und Neos werden arabische Großfamilien mit großzügigen Geldgeschenken nach Wien locken, die dann dauerhaft das Wiener Sozialsystem belasten werden. Nur eine starke FPÖ kann als Gegengewicht diese weitere Zuwanderungswelle verhindern“, so der Wiener FPÖ-Chef Vizebürgermeister Dominik Nepp.

Nachzug zahlreicher Angehöriger

Nepp weist darauf hin, dass die Aufnahme von angeblichen Minderjährigen mit dem Hereinströmen weiterer Familienangehöriger verbunden wäre: „Nach den Kindern kommen die Eltern, Geschwister, Großeltern, Cousins usw., die dann ebenfalls auf Dauer in Wien bleiben würden und das wollen wir nicht.“

Nepp: Wien hat schon genug Probleme mit Migranten

„Die Zustände in Favoriten zeigen, dass wir genug Probleme mit kriminellen und integrationsunwilligen Migranten haben. Statt noch mehr aus dieser Gruppe nach Wien zu lassen, sollte den Menschen vor Ort geholfen werden, damit sie so schnell wie möglich in ihre Heimat zurückkehren können“, betont der Wiener FPÖ-Chef.