Und dann war da noch… Netflix’s „Cuties“. Ein französischer Film, der sich inhaltlich angeblich kritisch mit der Sexualisierung von Kindern befasst, indem er – nun ja – Kinder sexualisiert.

Gastbeitrag von Hans Gruber

Aber fangen wir von vorne an. Netflix sollte jedem bekannt sein. Genau wie die Leute, die dahinter stehen und die – das kann man selbst ohne in die Tiefen von Verschwörungen abzutauchen sehen – von ihnen verfolgte Agenda. Wer auch nur den geringsten Zweifel daran hegt, dass sich Netflix als ein progressives Social-Justice-Warrior-Unternehmen sieht, das konstant Bonuspunkte bei den sexuellen und ethnischen Minderheiten zu sammeln versucht, hat die letzten Jahre unter einem Stein verbracht.
Du musst blind und taub sein um nicht mitbekommen zu haben, dass Netflix in quasi jede ihrer Eigenproduktionen Charaktere einführt, die eine der bereits erwähnten Minderheiten repräsentieren sollen. Das Tragische an dieser Sache ist jedoch, dass diese Charaktere sonst über keinerlei Merkmale verfügen. Da gibt’s zu Beginn die Einführung, wie sie oftmals nicht plumper sein kann. Wir Zuschauer lernen, dass dieser Charakter transsexuell ist, jener homosexuell und diese da hinten ist lesbisch. Natürlich betrifft dies selten die Hauptfiguren in der Story.
Um eine tatsächlich glaubhafte homosexuelle Hauptfigur zu schaffen, die sich tatsächlich mit den Problemen auseinandersetzen muss den so eine Orientierung mit sich bringt, tja, dafür bräuchte es am Ende des Tages tatsächliches Talent. Ein gar seltenes, schon fast mysteriöses Gut unter den Schreiberlingen bei Netflix. Da läuft es viel einfacher, wenn man nur oberflächliche, eindimensionale Charaktere einbaut die oftmals einfach ein frech-frivoles Kommentar machen und sich halt in den ersten zwei Minuten als schwul, bi oder trans outen. Mission erfüllt. Checkbox abgehakt.
Dazu kann man stehen wie man will. Der linke Mainstream presst uns seit Jahren einen gewissen Narrativ aufs Auge, was diese Minderheiten angeht. Es könnte fast der Eindruck entstehen, dass diese Gold schwitzen, so stark und positiv werden sie thematisiert. Eine Transperson kann, zumindest in der Wahrnehmung, mittlerweile schon fast nichts mehr falsch machen. Jeder ihrer Schritte und sei es nur vom Badezimmer ins Wohnzimmer oder zum Supermarkt, gleicht schon beinahe der Durchquerung des geteilten Meeres durch Moses selbst. Sollte sie doch einmal einer menschlichen Schwäche erliegen, wie Gier, Wut, Lust oder Trägheit, so werden sofort alle Register gezogen um diesen Umstand zu rechtfertigen.
Das muss man verstehen, immerhin hat man als Transperson in unserer Gesellschaft einen unglaublich harten Kampf zu kämpfen. Zumindest wird uns das jeden Tag gesagt. Von daher wird’s schon stimmen. An und für sich kein Problem. Kein wirkliches. Als jemand, der gute Filme und clever geschriebene Serien schätzt, empfinde ich diese flachen, unliebsamen Charaktere in den Produktionen von Netflix als nervig und uninteressant. Das ist wohl meine „toxische Maskulinität“ die da greift. Zum Glück gibt es – noch – genug andere Kunst, mit der ich mich befassen kann.
Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, dass derlei Auswüchse in der Gesellschaft wohl gemeinhin mit einem Schulterzucken abgetan werden. Wenn es einen nicht selbst betrifft, so ist einem schlichtweg gleich. Man verliert seinen Job ja nicht, weil man in den Sozialen Medien jemanden „missgegendert“ hat. Von daher … aber progressive Linke wären nicht progressive Linke, wenn sie sich damit zufrieden geben würden.
Und jetzt endlich betreten wir einen neuen Kreis der Hölle, einen bei dem selbst dem guten Dante das Mittagessen wieder hoch gekommen wäre.
Kinder. Wir wissen das es da draußen Leute gibt, die mit Kindern am liebsten das tun würden, was wir mit unseren Partnern dann machen, wenn wir an einem Abend zwei Gläser Rotwein intus haben. Das ist uns allen klar. Diese Kreaturen gab es schon immer und wird es vermutlich immer geben.
Pädophilie gehört zur Spezies Mensch wohl dazu. Aber hier erreichen wir den speziellen Punkt. Es gibt keine solche Beziehung ohne Opfer. Und während in einer „normalen“ Beziehung zwei Partner eine Bindung eingehen, in der zumindest ein gleiches Verhältnis der Kräfte gegeben sein kann, so kann es so etwas in einer Beziehung mit Kindern nicht geben. Kein Kind kann die Tragweite abschätzen und daher kann es keine Freiwilligkeit geben. So gesehen ist jeder pädophile Akt ein Akt der Gewalt und des Missbrauchs.
Gewalt an einem Kind. Wir verstehen worauf ich hinaus will? Und so, wie wir uns schon vor „normalen“ Vergewaltigern ekeln und diese Leute zurecht mit oftmals leider zu kurzen Haftstrafen aus der Gesellschaft entfernen, so handeln wir auch im Falle eines Pädophilen. In Kalifornien sind zwar einschlägige Gestalten bereits mit vollen Kräften damit beschäftigt, Strafen auf diesem Gebiet aufzuweichen, aber noch stellt derlei ein Verbrechen dar. Eines der schlimmsten, die man begehen kann. Noch …
In den letzten Monaten hat sich da etwas getan. Etwas, das mir und vermutlich auch sonst jedem vernunftbegabten Menschen mit einem rudimentären Gewissen wie ein Stein im Magen liegt.
Befeuert durch das ganze Akzeptanz-Gelaber und die seit Jahren weit verbreitete „Du bist wie du bist und das ist voll super und so“-Denkweise fühlen sich jetzt auch Leute bemüßigt, an die Öffentlichkeit zu treten, die vielleicht doch nicht so toll sind. Die man nicht ohne Grund wegsperren sollte. Vereinzelt gibt es ja auch Staaten, die hier im Strafrecht eine medizinische Lösung anstreben.
Pädophile drängen vermehrt über Soziale Medien an die Öffentlichkeit und fordern für sich die gleiche Akzeptanz und Toleranz ein, die wir ja auch Transsexuellen, Homo, Bi und allen anderen Spielarten der Sexualität entgegen bringen sollen. Meiner Meinung nach ein gefährlicher Trend. Wo ein Verbrechen begangen wird, kann es keine Toleranz geben, keine Akzeptanz. Und wo Verbrechen gegen Kinder geschehen, erst recht nicht.
Genau da kommen wir zu „Cuties“. Dem französischen Filmchen von Maïmouna Doucouré. Darin dreht sich alles um ein Mädchen das aus einem streng islamischen Umfeld kommt – was auch sonst, immerhin reden wir von Frankreich – und das sich selbst findet. Oder so. Wie sie das macht? Indem sie sich einer Amateur-Tanztruppe anschließt, die dann Auftritte und Tänze performt, die jeder Prostituierten gerecht werden würden.
Angeblich ist die Botschaft dahinter eine sinnvolle. Nämlich, dass die Gesellschaft junge Mädchen schon früh sexualisiert. In der Praxis versucht man das zu erreichen, indem man Szenen zeigt, in denen tatsächliche Kinder in sehr knappen Outfits Tänze aufs Parkett legen, die man getrost als Trockensex bezeichnen kann. Es sind Szenen vorhanden, in denen die Kamera quasi in das Rektum von diesen Mädchen hineinfährt. Obendrauf gibt es noch lesbische Kuss-Spielchen, um das ganze abzurunden.
Mir an dieser Stelle also erzählen zu wollen dass ich den „Kontext“ verstehen muss, erreicht einen Grad der geistigen Behinderung, der für mich auf einer Ebene rangiert wie „Du musst erst mal einen Waldbrand legen um auf das Problem von Waldbränden aufmerksam zu machen.“
Zu glauben, dass dieser Film nicht als Masturbationsvorlage für jeden Pädophilen von hier bis zum Südpol hergenommen wird, ist nicht nur naiv und dämlich, es ist schlichtweg gefährlich. Es sendet an diese Leute nämlich ein Signal, dass ihre Perversion, ihre Verbrechen beginnen, im Mainstream anzukommen. Mit der Sexualisierung von Kindern auf Pay-TV erreicht man nicht den angeblich gewollten Schritt, dass Menschen diesen Umstand ganz arg schlimm finden. Das tun wir jetzt schon. Ich denke es gibt keine Eltern da draußen, die erfreut sind, wenn sich ihre 10-Jährige wie eine Professionelle kleidet und auch so agiert. Vielmehr trägt man dazu bei, das sich Kreaturen aus den Schatten wagen, die besser dort verborgen bleiben würden.
Leute die die keinen Platz in unserer Gesellschaft, geschweige denn Toleranz oder Achtung verdient haben.
Natürlich sieht vor allem die durchweg links-liberale Presse das völlig anders und man überbietet sich mit Lobpreisungen für diesen Film. Aber das ist der typisch linke Beißreflex.
Denn wenn es auch nur eine Sache gibt, die konservative oder rechte Kreise aufregt, dann muss der gute Linke automatisch dafür sein. Selbst wenn es darum geht, dass Kinder sexualisiert werden.
Was, wie wir alle wissen, in linken Kreisen keineswegs die gleiche Todsünde darstellt wie in allen anderen.
„Den Kontext verstehen.“ Kontext kann man den Zusehern sicher auch anders nahe bringen. Es gibt, gab und wird immer die Möglichkeit geben, sensible Themen anzuschneiden, ohne dafür tatsächlich Kinder zu Opfern zu machen. Denn etwas anderes ist es nicht, wenn ich ein junges Mädchen quasi einen Striptease performen lasse. Der Unterschied für mich besteht in diesem Fall lediglich darin, dass der Mist seinen Weg auf Netflix gefunden hat, anstatt im Dark Web zu kursieren.
Was mir in diesem Falle aber zumindest einen Funken Hoffnung an die Menschheit zurückgibt ist das von Zuschauern und geistig normalen Menschen durchwegs negative Echo auf diesen Mist. Auch wenn die üblichen Zeitgenossen voller Lob und Anerkennung für einen Softcore-Kinderporno sind, so kommt er bei den Zuschauern, also jenen Leuten die tatsächlich vielleicht kleine Kinder haben, nicht wirklich gut an.
Man stellt berechtigt die Frage, was da wohl der nächste Schritt wäre, wenn sowas schon als „toll“ und „progressiv“ gefeiert wird.
Der Backlash dürfte so gewaltig sein, dass Netflix’s Wert an der Börse gleich einmal um 4% nach unten gerauscht ist, was einen Netto-Verlust von 9 Milliarden Dollar darstellt. Das mag nicht allzu viel sein, wenn man bedenkt, dass wir über Netflix mit einem aktuellen Börsenwert von 223 Milliarden US-Dollar sprechen, aber es ist sicher genug, da wir gerade erst am Anfang stehen.
Der US-Senat hat sich ebenfalls eingeschaltet und es wird wohl eine Untersuchung der Zusammenhänge, des Unternehmens Netflix und derlei mehr geben. Was für mich persönlich das Beste an der Sache ist. Auch wenn bei solchen Untersuchungen oft nichts herauskommt, so werden doch mehr und mehr Investoren und Shareholder ihre Netflix-Aktien abstoßen. Eher konservative Gemüter wollen nicht damit in Verbindung gebracht werden und selbst die Degenerierten werden das Boot verlassen, da gerade solche Leute nicht öffentlich damit in Verbindung gebracht werden wollen.
Netflix wird in den nächsten Tagen und Wochen also noch gewaltig Federn lassen und noch einige Milliarden mehr bluten. Was die einzige Konsequenz ist, die solche Konzerne auch tatsächlich fürchten. Geld zu verlieren.
Mit bereits jetzt 9 Milliarden Wertverlust dürfte „Cuties“ wohl der teuerste Film sein den sich Netflix je geleistet hat.
Ich hoffe, das war es wert. Sich zu wünschen, dass man daraus lernt, kann man sich sparen, denn diese Leute lernen nicht. Sie werden es immer wieder probieren und so bleibt es wichtig, angemessen auf derlei Vorstöße ins Perverse zu reagieren. Hände weg von Kindern.

Lesen sie zum Thema auch „Cuties“: So widerlich sexualisiert der neue Netflix-Film unsere Kinder, ein Kommentar von Alfons Kluibenschädl