Eine im Scientific America veröffentlichte Studie stellt fest, dass es vor 56 Millionen Jahren einen Mega-Klimawandel gab. Die Studie, die erstmals astronomische und geologische Daten kombinierte, legt nahe, dass subtile Verschiebungen in der Umlaufbahn der Erde um die Sonne dafür verantwortlich waren. Die Erdumlaufbahn könnte zu jener Zeit näher an der Sonne verlaufen sein. Erkenntnisse aus Untersuchungen von uralten Meeresbodensedimenten bestärken diese Annahme zusätzlich.

Ein Kommentar von Kornelia Kirchweger

Krokodile und Palmenstrand im Norden

Demnach „fieberte“ die Erde damals in einer Zeitspanne von etwa 20.000 Jahren. Riesige Mengen Kohlendioxid (CO2) strömten in die Atmosphäre, die Durchschnittstemperaturen stiegen um 5-8 Grad Celsius. Der Planet wurde völlig verändert. Krokodile sonnten sich an von Palmen gesäumten Stränden der Arktis, dampfende Sümpfe und Dschungel erstreckten sich über weite Teile der mittleren Breiten, heißt es in der Studie.

Durch die subtilen Verschiebungen ihrer elliptischen Umlaufbahn, stand die Erde der Sonne einmal näher und einmal ferner. Diese Phasen verliefen zyklisch in einem Rhythmus von 405.000 Jahren. Stand die Erde der Sonne näher, kam es zu außergewöhnlichen Erwärmungen. Bisher wurden als mögliche Ursachen u.a. verstärkte Vulkantätigkeiten – unterstützt von einem Kometeneinschlag – vermutet. Die neu gewonnenen Daten erweiterten die aktuellen Erkenntnisse. Forscher hoffen, dadurch auch die derzeitige Erwärmung der Erde besser zu verstehen.

Erderwärmungen gab es immer

Laut Science America kamen und gingen solche Hyper-Erwärmungen regelmäßig in der gesamten Erdgeschichte. Wer würde etwa glauben, dass wir uns jetzt in einem Eiszeitalter (Quartär, begann vor 2,6 Mio. Jahren) befinden? Innerhalb dessen durchlaufen wir gerade eine Warmzeit, die vor etwa 11.000 Jahren begann. Temperaturschwankungen sind logischer Teil dieser Phasen.

Zu erwähnen ist auch, dass es in Europa erst seit etwa 1781 professionelle und systematische Wetter- bzw. Klimaaufzeichnungen gibt. Im 19. Jahrhundert wurden Wetterballons eingesetzt. Heute erfolgt die globale Wetterbeobachtung mittels Satelliten und Sonden – nicht nur auf der Erde sondern auch auf anderen Planeten und Monden.

Klima-Gretl darf weiter über CO2 plaudern

All diese Fakten sind der Wissenschaft bekannt. Zudem gibt es etwa bezüglich der Auswirkung der kosmischen Strahlung auf das Klima noch viel unerforschtes Terrain. Trotzdem lässt man Klima-Gretl weiterhin naiv über die CO2-Krise plaudern und Panik verbreiten. Kaum jemand bestreitet, dass es jetzt eine Klimaerwärmung gibt. Berechtigte Zweifel gibt es allerdings über die Behauptung, dass dafür allein der Mensch verantwortlich ist. Interessant ist auch, dass es kaum ein Wissenschaftler wagt, die verkürzten Darstellungen der 16-jährigen Klima-Schulschwänzerin bzw. ihrer Einflüstere öffentlich zu hinterfragen. Andererseits ist es verständlich. Denn Forschung ist zumeist bezahlte Auftragsarbeit, hinter der bestimmte wirtschaftliche und politische Interessen stehen. Und wir alle wissen: wer zahlt, schafft an!