Ein Leser spielte dem Wochenblick exklusiv neues Videomaterial zu den Ausschreitungen am Salzburger Rudolfskai zu. Aus dieser Perspektive sieht man das Ausmaß der Gefährdung der Beamten, das vom ORF heruntergespielt und verniedlicht wurde. Während der Staatssender von übertriebenem, martialischem Auftreten schwadronierte, sieht man hier ein Grüppchen schlecht ausgerüsteter junger Beamter oder gar Polizeischüler, die sich nicht mit Helmen gegen den Dauerbeschuss mit gefährlichen Wurfgeschossen schützen durften. Man kann von Glück sagen, dass in jener Nacht nicht mehr passiert ist. 

Schockiert verglichen viele Österreicher die Szenen des 2. November vom Salzburger Rudolfskai mit Szenen aus einem Asterix-Heft. Verschüchterte Römer versteckten sich dort in einer „Schildkrötenformation“ bevor die übermenschlich starken Gallier sie verprügelten. Dabei waren die Römer im Asterix deutlich besser gerüstet als die jungen Polizisten in Salzburg, bei denen es sich möglicherweise zum Teil auch um Polizeischüler handelte. Im Asterix-Heft hatten sie zumindest Helme, zusätzliche Schilde zum Schutz nach oben und Speere zur Verteidigung. Doch Helme und Schlagstöcke gestand die Einsatzleitung den jungen Beamten in Salzburg nicht zu.

Werbung

„Gegenüber Gewalttätern nur nicht martialisch auftreten“

„Ein Polizist mit Helm wirkt extrem martialisch, mit einem durchsichtigen Plexiglasschild ist diese Wirkung nicht so stark“, erklärte Polizeisprecher Wolfsgruber. Um für die extrem aggressiven, vollständig respektlosen jungen Migranten „nicht zu bedrohlich zu wirken“ wurden also Leib und Leben der Polizisten vorsätzlich in Gefahr gebracht. Weshalb der staatliche ORF, der mit selektiv ausgewähltem Videomaterial nicht geizte, dennoch von „Überreaktion der Polizei“ und „martialischem Auftreten“ sprach, mögen unsere Leser selbst entscheiden, nachdem sie unten stehendes Video mit eigenen Augen gesehen haben.

Neues, exklusives Bildmaterial zeigt Ausmaß der Gewalt

Der Augenzeuge, der das Video an Wochenblick übergab, arbeitete in dieser Nacht als Türsteher bei einem Lokal am Rudolfskai. Er sprach gegenüber Wochenblick von einer massiven Gefährdung der Beamten, welche in der bisherigen Medienberichterstattung nicht ordentlich dargestellt wurde. Er wäre auch bereit gewesen, seinen Namen zu nennen – aber um Repressalien seitens Linksextremer zu vermeiden, halten wir seine der Redaktion bekannte Identität geheim. Seiner Meinung nach sollte thematisiert werden, weshalb man junge Beamte ohne ausreichende Schutzausrüstung diesen Gefahren aussetzt. Zudem war es ihm wichtig zu betonen, dass die überwiegende Mehrheit der Randalierer seiner Wahrnehmung nach Migrationshintergrund hatten, was von den Haltungsmedien verschwiegen wurde.

Niemand musste in Haft

Fünf der Gewalttäter, die hier ohne jede Skrupel gefährliche Wurfgeschosse in Richtung der ungeschützten Köpfe der Polizisten schießen, wurden „kurzfristig festgenommen“. Auch hier wollte man gegenüber den Menschen, die noch nicht so lange hier leben, wohl nicht zu konsequent auftreten. Nach einer angemessenen Zeit der Untersuchungshaft würden sie sonst ja am Ende dreimal überlegen, ob es eine gute Idee ist, andere Menschen, seien es Polizisten oder Mitbürger, mit potenziell tödlicher Gewalt zu attackieren. Dies scheint in Österreich seitens der verantwortlichen Behörden aber nicht erwünscht zu sein.

Felix Baumgartner: dilletantischer und erbärmlicher Einsatz

Zehntausende lasen seit vergangenem Wochenende den Kommentar des international geschätzten Extremsportlers Felix Baumgartner, der unter anderem schrieb: „Wenn dieser dilettantische und erbärmliche Polizei-Einsatz, Österreichs Antwort auf randalierende Jugendbanden ist, dann hat der österreichische Rechtsstaat auf allen Ebenen versagt. Er kann oder will seine Bevölkerung nicht mehr schützen.“