Im Kampf gegen Covid-19 tut sich ein erster Lichtblick auf und gibt auch Impfskeptikern Hoffnung: In Niedersachsen erwies sich ein neues  Corona-Medikament sehr erfolgreich bei infizierten Hamstern.

Von Kornelia Kirchweger

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Klares NEIN zum Impfzwang

Die Tiere waren innerhalb von zwei Tagen wieder genesen, die Virenlast in den Lungen wurde um über 99 Prozent reduziert. Das Medikament könne zudem resistenter gegen Mutationen sein und für eine passive Immunisierung und für sofortigen Schutz von Personen verwendet werden, die dem Virus ausgesetzt sind.

Viren fast zur Gänze neutralisiert

Das Medikament COR-101 wurde vom Braunschweiger Unternehmen „Corat Therpaeutics“ entwickelt. Der Test an den Hamstern verlief sehr erfolgreich, die Viren konnten fast zur Gänze neutralisiert und damit die Ausbreitung im Körper und ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. Infizierte  Hamster ohne medikamentöse Behandlung brauchten danach eine Woche, „bis sie den gleichen Gesundheitszustand erreicht hatten“, berichtete „NDR“. „Wir freuen uns darüber, dass COR-101 die Menge an Sars-Cov-2 in der Lunge drastisch reduziert hat“, sagte Andreas Herrmann, Geschäftsführer des Unternehmens.

Sofortiger Schutz vor Infektion

Bei dem Mittel soll es außerdem nicht zu einer überschießenden Immunantwort kommen, wie das bei Corona-Infektion gefürchtet sei, so Herrmann. Im kommenden Jahr starten auch Tests damit an Menschen. Das Mittel könne auch für eine passive Immunisierung und einen sofortigen Schutz von Personen verwendet werden, die dem Virus ausgesetzt sind – etwa Menschen, die im Gesundheitsbereich oder mit infizierten Patienten arbeiten. Es kann auch bei beeinträchtigten Personen oder Risikogruppen (Menschen mit Grunderkrankungen mit hohem Risiko für eine Covid-19-Infektion) verwendet werden, liest man auf der Webseite des Unternehmens.

2021 starten Tests mit infizierten Personen

Im Gegensatz zu bisherigen Impfstoffen, sollen die Studien von Corat Therapeutics, von Beginn an, mit infizierten Patienten durchgeführt werden. Die Auswirkungen des Medikaments sollen zudem deutlich schneller nachgewiesen werden können, als in Impfstudien, erwartet das Unternehmen. Das Unternehmen arbeitet intensiv auf den Start der ersten klinischen Studien im Jänner hin.

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