Oberösterreich hat jetzt ein nagelneues Zentrum für den Spitzensport.

Am Freitag fand die lang ersehnte Eröffnung des neuen Olympiazentrum Oberösterreich mit Fechtzentrum auf der Linzer Gugl statt.

Mehr als 300 Gästen nahmen an der Veranstaltung teil, die von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Sportreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl (beide ÖVP) und dem Sportlichen Leiter des OÖC, Olympiasieger Christoph Sieber, feierlich eröffnet wurde.

Investition in den Spitzensport

Der Bau des neuen Zentrums dauerte knapp zwei Jahre. „Das Land Oberösterreich hat 9 Millionen Euro in den Ausbau des neuen ‚Olympiazentrum Oberösterreich‘ investiert, damit unsere Sportler/innen ausgezeichnete Betreuung und somit eine optimale Basis für zukünftige Erfolge haben“, betonten Landeshauptmann Stelzer und LH-Stv. Strugl bei der Eröffnung. Das neue Olympiazentrum ist das Highlight der Investitions-Offensive des Landes in die Top-Infrastruktur für den Spitzensport. Damit wurde eine weitere Maßnahme der „Sportstrategie Oberösterreich 2025“ realisiert.

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Das Olympiazentrum bietet auch viel Fläche für Fechtsportler.

Sportler als Vorbilder und Botschafter

„Wer Top-Leistungen erwartet, muss auch perfekte Trainingsbedingungen zur Verfügung stellen. Der Sport hat in Oberösterreich einen großen Stellenwert, denn unsere Spitzensportler/innen sind durch ihre Erfolge und ihr Auftreten weltweit großartige Botschafter/innen Oberösterreichs und Vorbilder für unsere jungen Menschen“, so LH Stelzer und LH-Stv. Strugl. Das neue Olympiazentrum verfügt über eine große, klimatisierte Kraftsporthalle, die mit Technogym-Geräten ausgestattet ist und der zudem ein „Technogym Innovation Lab“ angeschlossen ist.

Top-Infrastruktur

Für Gäste stehen 16 neue Zimmer zum Nächtigen zur Verfügung und mit dem „Olympiaforum“ ein beachtenswerter Veranstaltungsraum beziehungsweise zwei Seminarräume mit Blick ins Linzer Stadion.

Im Kellergeschoss wurde ein permanentes Fechttrainingszentrum eingerichtet und im Erdgeschoss befindet sich auf einer Ebene die „OZ-Betreuungsstraße“, bei welcher alle sechs Kernbereiche eines Olympiazentrums – Sportmedizin mit Leistungsdiagnostik, Sportwissenschaft & Biomechanik, Sportphysiotherapie & Massage, Sportpsychologie, Ernährungswissenschaft, Karriereplanung – ausreichend Platz finden.