Für wie dumm hält dieser Wiener ORF seine Gebührenzahler? Mit der sich mühsam zurückhaltenden Ingrid Thurnher und der begrenzten Redezeit für die beiden Bundespräsidentschaftskandidaten wollte man für das letzte TV-Duell der beiden Kontrahenten am Küniglberg den Anschein einer supersauberen und neutralen Diskussion erwecken. Die Beschimpfungs- und Verunglimpfungsarbeit des gehassten Kandidaten Norbert Hofer, die man beim ORF verlogenerweise Analyse nennt, ließ man danach in Dittelbachers ZiB-Sendung durch ORF-hörige Verhaltens-und Politexperten erledigen.

Schlammschlacht ohne Schlamm

Wer ihre Beurteilung hörte, glaubte die falsche Diskussion gesehen zu haben. Diffus wurde da viel von einer furchtbaren Schlammschlacht gefaselt und auch davon, dass Hofer Van der Bellen oft der Lüge und Unwahrheit bezichtigt hätte, ohne dabei zu erwähnen, dass sich der Beschuldigte tatsächlich oft in Widersprüche verstrickte, weil er in der Vergangenheit vielfach anderes behauptet hat. Aber was schert ihn schon sein Geschwätz von gestern? Keine Rede davon war, dass Hofer die jeweiligen Themen sehr überzeugend parierte, während Van der Bellen oft genug müde wirkte und nicht wusste, was er sagen sollte.

40 Millionen für Propaganda-Maschinerie

Er war es auch, der gleich zu Beginn des Duells die Schlammschlacht vom Zaun gebrochen hat, aber davon scheinen die Experten nichts mitbekommen zu haben. Mit dieser Aktion hat sich der ORF jedenfalls erneut als rot-grüner Propagandasender hervorgetan und es sollte mich nicht wundern, wenn dieser für diesen Schmarrn demnächst noch mehr Geld von uns verlangt. Denn schon nach der Wahl dürfte der Rotfunk seine Gebühren erhöhen, weil ihm 40 Millionen Euro in der Kasse fehlen.

Euer

unterschrift-kurt

 

 

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