Offenbar war einem Arzt aus dem Bezirk Krems das Wohl seiner Patienten wichtiger, als die strikte Befolgung von Befehlen der Regierung. Dafür bekam er nun die Quittung – die Ärztekammer sperrte seine Praxis zu.

Weil er seine Patienten vor den willkürlichen Regierungsmaßnahmen schützen wollte, hat die niederösterreichische Ärztekammer nach einem Schiedsverfahren gegen einen Arzt aus dem Bezirk Krems ein Berufsverbot ausgesprochen. Dem Arzt wurde seitens der Ärztekammer vorgeworfen, dass er seinen Patienten bis zum Dezember des letzten Jahres Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt habe.

Dem Schutz und Wohl der Patienten verpflichtet

Als Begründung für die Maskenbefreiungsatteste gab der Mediziner an, dass er Schaden von seinen Patienten abhalten wollte, die durch das Tragen von Masken auftreten können. Dies ließ die niederösterreichische Ärztekammer allerdings nicht als medizinischen Grund gelten und verhängte mit Wirkung vom 19. März ein Berufsverbot gegen den Arzt. Wie lange dieses dauern wird und wie lange die Ordination geschlossen bleiben muss, steht noch nicht fest.

Nicht das erste Berufsverbot für Ärzte in Österreich

Mit seinem Berufsverbot steht der Arzt allerdings nicht alleine da. Auch schon andere Mediziner bekamen den Zorn des Corona-Systems zu spühren und waren Repressionen ausgesetzt, wie Wochenblick regelmäßig berichtet. So etwa der bekannte Corona-kritische Arzt Peer Eifler, bei dem Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden und über den ebenso ein Berufsverbot verhängt wurde. Ein Berufsverbot traf auch die Grazer Ärztin Konstantina Rösch. Und auch einem Innviertler Arzt droht wegen des Ausstellens von Maskenattesten ein Entzug der Zulassung.