Eskalation im Freibad „Citysplash“. Mehrere Roma-Familien gerieten sich in die Haare und machten auch vor dem Gastro-Besitzer keinen Halt.

In Deutschland gehören gewaltsame Auseinandersetzungen in Freibädern bereits zur Tagesordnung. Die Gewerkschaft der Polizei hat sich in diesem Zusammenhang sogar schon für mehr Sicherheitspersonal und härteres Durchgreifen ausgesprochen.

Werbung

Auch Österreich bleibt von solchen Fällen nicht verschont. Anfang Juli kam es im St. Pöltner Freibad „Citysplash“ zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Roma-Familien.

Gastro-Besitzer attackiert

Der Gastro-Besitzer des Freibades wollte die Situation schlichten, geriet aber dann selbst ins Visier. Er wurde zu Boden gestoßen und soll sogar mit einer Bierflasche attackiert worden sein.

Roma-Problematik in St. Pölten

Die Tageszeitung „Heute“ schreibt von einer „Roma-Problematik“ in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Dieses Jahr häufen sich die Roma-Familien in St. Pölten.

Die FPÖ kritisiert, dass die Roma auch immer wieder an Stellen ihr Lager aufbauen, wo Campen eigentlich verboten ist.

„Die Behörde sieht weg und die SPÖ duldet das rechtswidrige Campieren. Müllcontainer werden kostenlos aufgestellt, jedoch keine Gebühren eingehoben. Zur Kassa wird der St. Pöltner Steuerzahler gebeten. Was wäre, würden dort ein paar Jugendliche campen? Die Polizei würde diese unverzüglich verjagen und die Behörde eine saftige Verwaltungsstrafe aussprechen“, kritisiert FP-Stadtrat Klaus Otzelberger.

Die Stadt beruft sich auf die Europäische Rechtsgrundlage, nach der Roma eine Sonderstellung haben.