In ihrem Corona-Hit „I zag die au“ geht Nina Proll hart mit Sebastian Kurz und der Bundesregierung ins Gericht. Dabei legte sie noch einen frechen PR-Gag hin. Proll möchte erklärtermaßen damit ins Radio. Zurecht, wie wir finden!

Hören Sie selbst „I zag di au“:

Vom Vorstadtweib zur Gemeindebau-Denunziantin

Mit „I zag di au“ liefert die aus „Vorstadtweiber“ bekannte Nina Proll einen regierungskritischen Corona-Blues. Darin fragt sie: „Seit wann herrscht im Kleinwalsertal die Herdenimmunität?“ und schlüpft dafür in die Rolle einer unterbeschäftigten Denunziantin im Gemeindebau, die jeden anzeigt und am Ende sogar noch sich selbst. Mit Spitzen wie: „I sitz daham seit am hoiben Joa und schau nur auffi aufn Plafond – i wart no immer auf den Härtefallfonds.“, dürfte sie all jenen aus dem Herzen sprechen, die bei den Corona-Hilfen durch die Finger schauen mussten. Ihr Corona-Hit wurde mittlerweile über 100.000 Mal angehört.

Frecher PR-Stunt auf Kosten des ORF

Nina Proll weiß, wie man auf sich aufmerksam macht:
Sie fragte beinhart auf Instagram, mit wem man schlafen müsse, um im Radio gespielt zu werden. So sahen sich natürlich auch von Kurz geförderte Medien gezwungen, darüber zu berichten. Apropos… Impliziert sie damit, dass man sich im ORF hochschlafen muss?