Manchmal ist die Aussage einer Person bereits so wortgewaltig, dass man selbst gar nicht mehr viel hinzufügen, sondern dieser nur beipflichten muss. Dies tat Nina Proll nun im Bezug auf die kritischen Aussagen von Pop-Ikone Nena am vergangenen Wochenende. Auf Instagram teilte sie Nenas Video und zitierte eine Passage, dazu die unmissverständliche Beipflichtung: „Danke!“, sowie drei Herzen. 

  • Proll-Lob und Solidarität nach Nenas gefeierter Konzert-Ansage
  • Nena sprach sich gegen Zweiklassengesellschaft bei ihren Konzerten und die „ätzende“ Politisierung des Corona-Themas aus
  • Ständig widerständige Nina Proll: Kaum eine Woche vergeht, ohne den Mächtigen und deren Corona-Wahnsinn den Spiegel vorzuhalten

Proll bedankt sich für mutige Nena-Ansage

Damit stellte Proll einmal mehr unter Beweis, dass sie sich hinter jede Persönlichkeit stellt, die den Mut aufbringt und die ihre Stimme gegen die absurden Regeln erhebt. Ganz besonders Zustimmung hegt sie offenbar mit folgendem Zitat aus der Konzert-Ansage Nenas: „Die Frage ist nicht, was wir dürfen. Die Frage ist, was wir mit uns machen lassen“ und „es geht um die komplette Eigenverantwortung, die jeder für sich tragen muss.“

 

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Nena gegen Zweiklassengesellschaft & zweierlei Maß

Nena – mit bürgerlichem Namen Gabriele Susanne Kerner – hatte sich in Berlin über die Androhung der Veranstalter geärgert, ihr Konzert abzubrechen, wenn sie ihre Fans nicht zurück in ihre vorgesehenen Plexiglas-Boxen schickeWochenblick berichtete. Diese hatten sich zum feiern, tanzen und mitsingen zuvor vor der Bühne versammelt. Freiwillig wollte die widerständige Künstlerin nicht klein beigeben: „Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter.“

Dabei verwies Nena auch auf die Heuchelei der Verantwortlichen: „Gestern war Christopher Street Day, und es wäre völlig okay, dass 80.000 Leute eng aneinander auf der Straße waren.“ Die Politisierung des ganzen Corona-Themas hält sie für „vollkommen ätzend“. Sie erinnerte außerdem daran, dass den Menschen auch die Impf-Entscheidung völlig freistehen müsse, bei ihr sei jeder willkommen. Schon vor einigen Monaten sprach sich Nena entschieden gegen eine Zweiklassengesellschaft bei ihren Konzerten aus.

Proll als Fixstern bei Kritik gegen Corona-Wahnsinn

Auch Proll selbst übte bereits mehrfach scharfe Kritik an den Corona-Maßnahmen, beteiligte sich an der satirischen Video-Aktion #allesdichtmachen oder rief zur Teilnahme am „Aktionstag für Kindergesundheit“ in Wien auf. Schon im Vorjahr zeigte sie ihre künstlerische Vielseitigkeit und nahm mehrere regierungskritische Lieder auf. Im Herbst kritisierte sie den Abbau der Grund- und Freiheitsrechte. Unlängst sorgte ihre Aussage gleichermaßen für Applaus im Netz, dass die FPÖ diese als einzige Partei noch verteidige.

Zwischendurch fiel Proll positiv dadurch auf, dass sie auch mit der Basis der Kritiker gegen die Maßnahmen etwas anfangen kann. Ohne Scheu zeigte sie sich in sozialen Medien in einem T-Shirt aus dem „Demokrates Shop“, der widerständige Mode vertreibt und bewarb das Start-Up. Ihre Kollegin Eva Herzig verteidigte sie nach deren Ausbootung beim Steirerkrimi wegen der Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen. Vor wenigen Wochen hielt sie den Regierenden den Spiegel zur absurden Kinder-Test-Strategie in Wien vor.

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