Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger wehrt sich zu Recht gegen den von Gesundheitsminister Anschober und der Regierung inszenierten Corona-Ampel-Unsinn. Denn diese Leuchten werden allem Anschein nach willkürlich und für niemanden nachvollziehbar geschaltet.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Gelbes Licht für fünf Dutzend Infizierte in Linz zu verordnen, macht verständlicherweise wütend und hilft im Grunde niemandem. Die Zeit, um sich derartige Lichtspiele auszudenken, hätte man besser nutzen sollen!

Etwa, um darüber nachzudenken, wie die dramatischen wirtschaftlichen Folgen gelindert werden könnten, die durch die Bekämpfungsmaßnahmen der sogenannten Corona-Pandemie entstanden sind.

Ich kenne bis heute nämlich niemanden, der jemanden mit einem Corona-Todesfall kennt. Dafür kenne ich viele Menschen, denen nach der verordneten Schließung ihrer Geschäfte bis heute nicht wirksam geholfen wurde – „koste es, was es wolle“.

Auch von den versprochenen 580 Millionen Euro an Landesunterstützung für die Betriebe, Gemeinden und Ein-Personen-Unternehmen in Oberösterreich sind erst 55 Millionen Euro verteilt worden – offenbar nach einem System, das für so manche von der Krise Betroffene auch nicht nachvollziehbar ist. Schnelle, echte und wirksame Hilfe für die Bevölkerung sieht anders aus.