Noch teurer: Jetzt sollen Poller den Kanzler schützen
Trotz Mauer ums Kanzleramt und Silberstein-Affäre: Noch-Kanzler Kern dürfte sich dank des Wählers auch weiterhin im Sattel halten.

Der Skandal rund um die bis vor kurzem geplante Anti-Terror-Mauer vor dem Kanzleramt hört nicht auf. Statt des von Kritikern „Bonzen-Mauer“ genannten Mega-Baus sollen jetzt mindestens 15 zusätzliche Poller errichtet werden. Sie sollen die Politiker vor terroristischen Lkw-Attacken schützen!

Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei hätten sich auf diese einvernehmliche Lösung geeinigt, betonte ein Kanzleramtssprecher am Montag.

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Noch höhere Kosten für Poller

Jedoch sei mit höheren Kosten zu rechnen. „Da Poller teurer sind als Betonblöcke, ist von etwas höheren Kosten auszugehen“, betonte der Sprecher. Die Details sollen bis Mittwoch festgelegt werden.

Wenige Tage zuvor geriet durch ein brisantes Dokument ans Licht der Öffentlichkeit, das bewies, dass die umstrittene „Anti-Terror-Mauer“ bereits 2014 geplant wurde („Wochenblick“ berichtete). Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei wollten diese Mauer im Wiener Regierungsviertel, jetzt wollen diese aber von nichts gewusst haben.

Bereits 2014 Mauer geplant

Die Österreicher indes damals wurden nicht über die hohe Terrorgefahr im Land informiert.

Mehr als 400.000 Euro kostete bis jetzt der Bau der „Anti-Terror-Mauer“ zum Schutz der Politiker im Regierungsviertel. Bürger, Oppositionspolitiker und kritische Journalisten verstehen diese Steuergeldverschwendung nicht. Viele sprechen von „Politversagen“.

422.612,22 Euro Steuergeld sind bereits fällig

Kanzler Christian Kern stoppte medienwirksam den Bau der „Anti-Terror-Mauer“. Doch wie der „Wochenblick“ berichtete, beweisen Dokumente, dass der Bau der Mauer seit 2014 geplant war und die Regierung davon gewusst hat. Auch Kern! Ein Mega-Shitstorm auf Facebook und herbe Kritik der Opposition war die Folge.

422.612,22 Euro muss das Kanzleramt für die bisher begonnene Baustelle bereits zahlen („Wochenblick“ berichtete).

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