Mehrere Monate lang ermittelten Beamte des Landes- und Bundeskriminalamtes, bis in einem großen Schlag mit mehreren Hausdurchsuchungen der Zugriff erfolgte. Die Polizei beschlagnahmte mehrere Kilo Suchtmittel, eine Schusswaffe und zahlreiche Mobiltelefone. Die meisten Bandenmitglieder haben eine ausländische Staatsbürgerschaft.

Das Landeskriminalamt Oberösterreich und das Bundeskriminalamt konnten in einem mehrmonatigen Ermittlungsverfahren mit den zuständigen Staatsanwaltschaften italienische Suchtgifthändler ausforschen, welche unter anderem vom einem 39-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land ihr Suchtgift bezogen.

Hausdurchsuchungen waren voller Erfolg

Die Suchtgifthändler handelten insbesondere mit Kokain, aber auch mit Cannabisharz und Cannabisgras. Insgesamt konnten sieben Haupttäter in Haft genommen sowie vierzig Abnehmer ausgeforscht und zur Anzeige gebracht werden. Bei den Hausdurchsuchungen konnten Bargeld in fünfstelliger Höhe, mehrere Kilo Suchtmittel, eine Schusswaffe und zahlreiche Mobiltelefone sichergestellt werden.

Sieben Haupttäter in Haft

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Täter einerseits Suchtgift von einem italienischen Hintermann in der Slowakei und andererseits Kokain von dem 39-Jährigen  ankauften. Bei den Hauptbeschuldigten im Alter zwischen 28 und 63 Jahren handelt es sich um vier italienische, zwei österreichische und einen türkischen Staatsbürger aus Linz, Steyr und den Bezirken Linz-Land und Wels-Land. Über einen möglichen Migrationshintergrund der beiden „Österreicher“ wurden keine weiteren Informationen verlautbart.