Die Skiangebote der oberösterreichischen Landesregierung werden von den Familien dankbar angenommen. Kein Wunder: Das Programm ist breit gefächert. Es wird wirtschaftlich gearbeitet, indem vor allem Kooperationen mit den Unternehmen vor Ort geschmiedet werden.

Umfassende Unterstützung von OÖ Landesregierung

Am Montag präsentierte Familienreferent  und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner gemeinsam mit dem Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich Dr. Leo Windtner, dem Generaldirektor der Oberösterreichischen Versicherung AG Dr. Josef Stockinger, dem Referent für Breitensport des ÖSV Mag. Thomas Woldrich und dem Geschäftsführer der Kasberg Bahnen und Sprecher der „Snow & Fun“ Gruppe Christoph Spiesberger das umfassende Unterstützungsprogramm der OÖ Landesregierung für die Skigebiete.

Auch wenn sich Österreich beim Skiangebot im unteren Preissegment bewegt, ist Skifahren im Vergleich zu anderen Sportarten recht teuer. Deshalb will man sich in breiter Kooperation besonders dafür einsetzen, Kinder so früh wie möglich „in den Schnee zu bringen“, wie Spiesberger betonte. Die Angebote nehmen die Eltern dankbar an – wie die Aktion „Pistenfloh“ zeigt. Mit über 1.000 teilnehmenden Kinder ist der kostenlose 2-tägige Anfänger-Skikurs bereits ausgebucht. Dick im Kalender anstreichen sollten sich Familien die „Happy Family“ Familienskitage am 14 und 15. Jänner, für die besonders kostengünstige Tarife angeboten werden. Karten dafür gibt es ab sofort bei allen Oberösterreichischen Raiffeisenbanken unter Vorlage der OÖ Familienkarte.

Versicherungscheck wird empfohlen

Generaldirektor Stockinger betonte die Wichtigkeit einer privaten Haftpflichtversicherung. Im Verschuldensfall ist man haftbar – ohne entsprechende Versicherung können die horrenden Prozesskosten unter Umständen existenzbedrohend sein. Meistens haben die Skifharer bereits eine Haushaltsversicherung, in die eine private Haftpflichtversicherung automatisch integriert ist. Aber besonders bei Studenten oder Lehrlingen besteht die Gefahr, dass sie bei den Eltern nicht mitversichert sind. In jedem Fall sollte also geprüft werden, ob man zu Genüge versichert ist, bevor es auf die Piste geht.

Kosten niedrig, Nutzen groß

Die Kosten für den Steuerzahler halten sich im Rahmen: Gesamt betragen sie etwa 700.000 Euro. Den Löwenanteil machen davon mit etwa 500.000 bis 600.000 Euro Gratisskipässe für die Skikurse an den Schulen aus.

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