Bereits 592 Straßenkilometer in 15 oberösterreichischen Bezirken wurden mit rund 26.300 Stück Wildwarngeräten ausgestattet – mit Erfolg: 2018/2019 gab es um 1.891 Wildunfälle weniger als im Jagdjahr zuvor.

In dieser Jahreszeit steigt wieder das Risiko von Wildunfällen auf den heimischen Straßen. Vor allem in der Nacht und während der Dämmerung queren Wildtiere die Straßen und stellen eine große Gefahr für die Autofahrer dar.

Bis zu 75 Prozent weniger Unfälle

Um die Anzahl der Wildunfälle zu reduzieren hat das Infrastrukturressort gemeinsam mit fünf Versicherungsunternehmen und dem Oberösterreichischen Landesjagdverband bereits vor einigen Jahren das Projekt „Wildwarner“ gestartet. Seither konnte an allen abgesicherten Streckenabschnitten eine Gesamtreduktion oberösterreichweit von 1.891 Wildunfällen erzielt werden. Im Beobachtungszeitraum von März 2010 bis Herbst 2019 ereigneten sich auf den Straßenabschnitten mit Wildwarngeräten durchschnittlich etwa 75 Prozent, beziehungsweise 12.351 weniger Wildunfälle. Auf manchen gesicherten Straßenabschnitten wurde sogar kein einziger Wildunfall verzeichnet.

FP-Steinkellner:“Oberösterreich ist Vorbild“

„Durchschnittlich werden jährlich rund 30 Kilometer des oberösterreichischen Landesstraßennetzes mit optischen und akustischen Wildwarngeräten ausgerüstet und dadurch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer deutlich erhöht. Ich möchte mich bei allen Kooperationspartnern für die gemeinschaftlich, erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken“, so der zuständige freiheitliche Landesrat Günther Steinkellner. „Bei den Innovationen im Bereich des Wildschutzes zeigt sich Oberösterreich als absolutes Vorbild. Eine tolles, neues Tool im Bereich des Wildschutzes werden wir nach erfolgreicher Testphase in Bälde präsentieren“, so Steinkellner.