2021 war recht heftig: Viele Feuerwehr-Einsätze wegen Corona

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Rettungsdienste am Limit

2021 war recht heftig: Viele Feuerwehr-Einsätze wegen Corona

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Nicht nur wegen der vielen extremen Stürme, sondern auch wegen der Covid-Pandemie war 2021 für die Feuerwehren (FW) ein besonders herausforderndes Jahr, bilanziert der oö. Landesfeuerwehrchef Robert Mayer und verweist auf 3,5 Millionen Dienststunden und insgesamt 51.500 absolvierte Einsätze.

Mehr als ein Fünftel dieser Einsätze wurden als Unterstützungsmaßnahmen für die Behörden bei der Pandemiebekämpfung geleistet. So waren speziell bei 5.800 Einsätzen in diesem Sektor an die 95.000 Feuerwehrleute bei Drive-in-Teststraßen oder für die Aufrechterhaltung der Logistik sowie für Lotsendienste, Vor-Triagen und auch an der Stabsarbeit beteiligt. 420 Feuerwehrmitglieder seien im November mit einem außergewöhnlichen Auftrag betraut gewesen, resümiert Mayer, denn wie zuvor schon Bundesheer und Straßenmeistereien hatten auch seine Leute die Verfügbarkeit von PCR-Tests in Oberösterreich gewährleistet. „934.000 PCR-Tests wurden von uns verpackt, kommissioniert und verteilt.“

Einsatz an wegen Unwettern

Dass durch die Lockdowns nicht nur das Privatleben, sondern auch die Feuerwehrübungen und das in Normalzeiten obligatorisch gewesene gesellige Beisammensein der Feuerwehrleute beeinträchtigt wurde, bedauert Mayer, sagt aber auch, dass dies natürlich nicht für die echten Einsätze gegolten hätte. Durch die vielen Unwetter war auch die Zahl der technischen Ausrückungen enorm gestiegen. Dabei wurden von 15.000 Feuerwehrmännern und -frauen 1600 Menschen und 1030 Tiere gerettet. „So viel Engagement gehöre honoriert“, betont Feuerwehrlandesrätin Michaela Langer-Weninger und stellte materielle Unterstützung in Aussicht. So versprach sie nicht nur jeden Bezirk mit einer Drohne auszustatten, sodass man dort das „Brandaus“ besser kontrollieren könne. Zudem würden weitere Drohnen „übers Land verteilt, um die Eindämmung von Hochwässern und Waldbränden zu unterstützen.“

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