Ab sofort: Landesgartenschau in Kremsmünster

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Ab sofort: Landesgartenschau in Kremsmünster

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Am Freitag, 21. April startete in Kremsmünster die Landesgartenschau „Dreiklang der Gärten“. Der „Wochenblick“ hat sie schon vorab für seine Leser besichtigt und notiert, was Interessierte dort erwartet.

Lokalaugenschein von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

Donnerwetter! Wer in diesen Tagen Kremsmünster besucht, dem fällt sofort auf: Der Stiftsort hat sich fein herausgeputzt! An die 100 Hausfassaden sind frisch gefärbelt und so manche frühere „Gstätten“ sind adrett aufgeräumt. An der Kremsschanze ist ein attraktives Naherholungsgebiet samt einem neuen Spazierweg entstanden und auch an anderen Stellen im Ort blitzt es und grünt es – nicht nur auf dem Marktplatz.

Dauerhafte Werte

Der Grund für diesen gewaltigen Frühjahrsputz, einschließlich eines behutsamen „Faceliftings“ und einer Frischekur, ist die beginnende Landesgartenschau, erläutert Bürgermeister Gerhard Obernberger. Sie habe dem Ort nicht nur zu neuem Glanz verholfen, sondern auch „dauerhafte Werte“ geschaffen, darunter vor allem mehr Lebensqualität für Kremsmünster.
Eröffnet wird das grüne und blühende Spektakel am 21. April, auch wenn am Tag meines Lokalaugenscheins am 11. April an allen drei Schauplätzen der Gartenschau – dem Stift, dem Markt und dem Schloss Kremsegg – noch fleißig gearbeitet wurde. Doch die Blumenpracht, die die Besucher dort erwartet, war schon überall erkennbar. Die drei Präsentationsorte für die Landesgartenschau sind gut gewählt und ohnehin sei Kremsmünster ein Ort mit einer langen Gartentradition, lobte Landeshauptmann Thomas Stelzer die Standortwahl beim Premierenrundgang.

Feigenhaus

„Unsere Gartenschau ist aber viel mehr als eine reine Blumenschau oder Gartenausstellung“, erläuterte Bürgermeister Obernberger, weil es in Kremsmünster  nicht nur Natur zu bewundern gebe, sondern auch jede Menge Kultur. So lädt das beeindruckende Stift zu einer Entdeckungsreise durch seine Klosteranlage mit Kirche, Weinkeller und schöner Bibliothek ein – wie Abt Ambros Ebhart ausdrücklich betonte, wenn man nicht nur durch Blumenmeere wandern möchte, von denen eines im ausgetrockeneten Wassergraben zu finden ist, das andere im Konventgarten.

Auch im restaurierten Feigenhaus von 1643, dem ältesten Gewächshaus Europas,  gibt es ebenfalls jede Menge Blütenpracht zu bestaunen. Am ehedem ersten Hochhaus Europas, der Sternwarte, kommen Gartenschaubesucher natürlich ebenfalls vorbei. Folgerichtige Erkenntnis des Klostervorstehers: „Wir leben nicht für die Vergangenheit, sondern von der Vergangenheit!“

Viel Blasmusik

Selbiges könnte wohl auch Thomas Watzenböck von Schloss Kremsegg behaupten, wo die Musikgärten angesiedelt sind und wo man in einem der Schlossgewölbe auch ein Restaurant eingerichtet hat. Der neue Park ist in Form einer Harfe mit begehbaren Saiten gestaltet und mittendrin findet sich auch eine Open-Air-Bühne, auf der es viele interessante Musikdarbietungen geben wird.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit mehr als 1.000 Veranstaltungen begleitet die 177 Tage dauernde Landesgartenschau, bei der auch mehr als 50 Blasmusikkapellen aufspielen werden, was Landeshauptmann Stelzer besonders freut wie er bei der Stippvisite in Kremsmünster bemerkte. Agrarlandesrat Max Hiegelsberger hofft, dass diese Schau bis zu ihrem Ende am 15. Oktober mehr als 300.000 Gäste besucht haben werden.

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