Bevölkerung fordert: „Demonstranten sollen für Schaden haften!“

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Bevölkerung fordert: „Demonstranten sollen für Schaden haften!“

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Kurz vor dem Linzer Burschenbundball gehen die Wogen hoch: Bereits im Vorfeld kam es zu schweren Sachbeschädigungen. Die Polizei wollte Personaldaten haben, bekam sie aber nicht. Nun fordern die Bürger, die Demonstranten für die Schäden bezahlen zu lassen.

“Jedes Jahr das Gleiche”

Nachdem von vielen Oberösterreichern Ausschreitungen und Sachbeschädigungen im Rahmen des Linzer “Burschenbundballs” befürchtet wurden, kam es bereits zwei Tage zuvor – von Donnerstag auf Freitag  – zu schweren Sachbeschädigungen durch Linksextremisten beim Veranstaltungsort “Palais Kaufmännischer Verein” und am Gelände des Hauptbahnhofs in Linz.

Viele Internetnutzer zeigen dafür überhaupt kein Verständnis und fordern, dass sich die Geschädigten an den Demonstranten schadlos halten sollen. “Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler für diese Schäden aufkommen musst”, so der Tenor in den sozialen Medien:

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Genauso gibt es aber auch Gegenmeinungen, die als Schuldigen
die Rechten sehen:

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Wirte sind sauer

Auch Szenewirt und “JOSEF”-Betreiber Günter Hager, der im Zuge des rechten Kongresses “Verteidiger Europas” im vergangenen Herbst selbst Opfer von Sachbeschädigungen durch Schmierereien und Farbbeuteln wurde, machte seinen Unmut erneut auf Facebook kund.

Dem “Wochenblick” gegenüber verrät er, dass er wegen der Demonstration sein “Café Kaufmann’s” am Samstag zusperren werde – aus Angst vor Krawallen: “Das ist ein enormer Umsatzverlust. Samstag ist normalerweise ein guter Tag. Auch wenn die Polizei hervorragende Arbeit leistet, befürchte ich wieder Sachbeschädigungen.”

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Hager ist nicht der einzige Wirt, der sauer ist. Mehrere Lokalbetreiber in Linz müssen im Zuge der Demonstration ihre Betriebe geschlossen halten.

Ärgerlich: Die geschädigten Anrainer bleiben auf ihren Kosten sitzen, weil die Polizei nicht wissen darf, wer an der Demo teilnimmt. Es werden zwar Anzeigen gemacht, doch es können keine Täter ausgeforscht werden – so putzen sich die Anmelder der Demonstration erfolgreich ab.

Polizei erfährt Identitäten nicht

Die Polizei verlangte im Vorfeld von den Demo-Veranstaltern, die Personalien der Ordner bekannt zu geben. Die folgende Aufruhr der Organisatoren verstand die Polizei nicht. Sprecher David Furtner betonte, dass die Bekanntgabe der Personaldaten von Securities bei Großveranstaltungen völlig normal sei und zu Sicherheitszwecken so gehandhabt wird. Das Einfordern der Personalien konnte jedoch rechtlich nicht durchgesetzt werden.

Zurückhaltung beim ORF

Nachdem die oberösterreichische Polizei bereits am zweiten Februar um 23:48 Uhr via Twitter die Sachbeschädigungen bekanntgab, war beim ORF, der sonst sehr gern und rasch über die Demonstrationen berichtet, auch am frühen Nachmittag des Folgetags noch nichts zu lesen (Stand 13:02).

Aktualisierung: Mittlerweile ist ein Artikel des ORF veröffentlicht worden.

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