Der Drogenkonsum unserer Kinder ist eine Schande

Kommentar vom Chefredakteur

Der Drogenkonsum unserer Kinder ist eine Schande

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Der Suchtmittelbericht des Jahres 2017 lässt wahrlich sämtliche Alarmglocken schrillen! Alleine in Oberösterreich ist die Zahl der angezeigten Drogen-Delikte im Vergleich zum Jahr 2016 um 27 Prozent angestiegen (“Wochenblick” berichtete).

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

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Kinder von Gefahren abhalten

Insbesondere Jugendliche unter 15 Jahren greifen immer wieder zu harten Drogen, um dem Alltag zu entfliehen. Wie es soweit kommen konnte, dass viele Kinder anstatt sich ihres unbeschwerten Lebens zu erfreuen, nur nach der nächsten Dröhnung sehnen, ist mir mehr als unbegreiflich.

Wie es Politik, Justiz und Polizei zulassen konnten, dass sich Unmündige an den Drogen-Hotspots in Linz und anderswo unbeschwert mit Crystal Meth, Heroin und Kokain eindecken können, ebenfalls. Doch wie so oft greift auch dieses Problem tiefer. Gerade die 68er-Generation mit ihrer antiautoritären Erziehung war es, die Einstiegsdrogen wie Cannabis oftmals bagatelisiert hat.

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Ehemaliger Brennpunkt Linzer Hessenpark: Gefährliches Rauschgift wurde überwiegend von Afghanen in unmittelbarer Nähe zu einem Kinderspielplatz verkauft. Ein Alkoholverbot der Stadt entschärfte jetzt die Situation.

Drogensumpf austrocknen

Kinder wurden geradezu ermutigt, ihre „eigenen Erfahrungen zu machen“ und sich „auszuprobieren“. Gerade hier hätte der gesunde Menschenverstand der Eltern greifen sollen, um Kinder von Gefahren abzuhalten. Jetzt bekommen wir das Resultat dieses Irrsinns präsentiert. Wie uns ein Sozialarbeiter berichtet hat, wird es zunehmend schwieriger, mit Jugendlichen zu arbeiten, da immer mehr an einer Suchtmittelabhängigkeit leiden.

Die Kinder würden aufgrund des Drogeneinflusses demnach oftmals nicht einmal schaffen, einem geregelten Tagesablauf nachzukommen. Die Politik reagiert nun zurecht mit Verschärfungen des Suchtmittelgesetzes. Insbesondere dem Dealer-Wesen, das sich vielfach in ausländischer Hand befindet, sollte schleunigst das Handwerk gelegt werden. Doch auch die Justiz darf nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden.

Schnelles Geld für “Flüchtlinge”?

Gerade bei jungen Flüchtlingen, die bei der Aussicht auf schnelles Geld auf den Drogenverkauf bauen (“Wochenblick” berichtete), darf nicht die bisher praktizierte Milde um sich greifen. Nur so kann man den Drogensumpf austrocknen und das Augenmerk auf jene Drahtzieher richten, die – im wahrsten Sinne des Wortes – unsere Kinder vergiften…

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