Der Linzer Tourismus setzt ganz auf die „Lebenskunst“

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Der Linzer Tourismus setzt ganz auf die „Lebenskunst“

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Jedes Jahr gibt es im Linzer Tourismus ein neues großes Jahresthema. „Heuer heißt dieses ,Lebenskunst‘. Das umspannt einen sehr weiten Bogen – etwa die Entdeckung der Lebensqualität in der Stadt“ sagt Georg Steiner.

Der Bayer ist seit dem Jahr 2007 als Linzer Tourismusdirektor tätig und hat der Stadt einen kräftigen Schub verpasst. „2017 geht‘s um Gastronomie, Shopping, 200 Jahre Urfahranermarkt, das Feiern, die Feste, Entschleunigen, Slowfood – eben alles, was Lebensqualität ausmacht. Gleichzeitig nehmen wir einige Themen von 2009 weiter mit“, sagt Steiner weiter.

In einer Zeit des Wandels und einer atemberaubenden Schnelligkeit besinnt man sich in Linz heuer also auf den Menschen. Zeit mit Freunden und der Familie verbringen, Entschleunigen. Das Leben und der Genuss im klassischen Sinn werden vor den Vorhang geholt.
Linz galt aus touristischer Sicht viele Jahre lang als nicht besonders attraktiv. Das Bild änderte sich unter der Ära Dobusch gewaltig.

Lebenswerte Metropole

Dem Langzeitbürgermeister gelang der Dogmenwandel von der unsympathischen Industriestadt zur lebenswerten Metropole, die auch für Gäste attraktiv wurde – und immer spannender wird. Natürlich hat es Linz mit seiner Lage zwischen München, Salzburg, Prag und Wien im Kampf um Touristen nicht leicht. Steiner: „Je internationaler die Touristen sind, umso punktueller wählen sie ihre Ziele. Diese Reisenden haben nicht die Zeit für drei oder vier Städte in Österreich. Bei Touristen, die nur diese Hotspots Wien, Prag, München, oder Salzburg ansteuern, ist es schwer, auch für Linz eine Nächtigung herauszuholen.“

Linz wurde in den letzten Jahren viel internationaler

Das reine Schielen auf Nächtigungszahlen ist für Georg Steiner ohnedies nur die halbe Wahrheit: „Eine härtere Währung wäre die Wertschöpfung, also wieviel Geld durch den Tages- und den Nächtigungstourismus hereinkommt. Mir ist auch die gefühlte Stimmung wichtig. Wenn man merkt, hier sind Touristen unterwegs – auch internationale. Ich traue mich zu sagen, dass Linz in den letzten paar Jahren internationaler geworden ist und beispielsweise viele amerikanische und englisch-sprechende Touristen durch die Stadt laufen“, sagt Steiner.

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