Die alten Römer leben jetzt in Oberösterreich neu auf

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Nach der höchst erfolgreichen Landesausstellung “Pferd und Mensch” rückt nun die römische Vorgeschichte Oberösterreichs in den Fokus. Unter dem Arbeitstitel “Die Rückkehr der Legion” wird sich die nächste Landesausstellung in der Stadt Enns und den Gemeinden Oberranna und Schlögen präsentieren.

Donau – Verkehrsader und Reichsgrenze

Natürlich werden die Schwerpunkte auf den beiden großen Römersiedlungen in Linz (Lat. Lentia) und Enns (Lat. Lauriacum) liegen, die den Archäologen bereits viele interessante Hinweise auf unsere Frühgeschichte geben konnten.

Enns wird aufgrund seiner archäologischen Bedeutung als historisch ältester Stadt Österreichs hier zentral beleuchtet werden. Als Verbindungsader spielte die Donau, damals wie heute eine große Rolle – so etwa als Außengrenze des römischen Imperiums (Limes), aber auch als Hauptverkehrsader zwischen den Provinzen Raetia, Noricum und Pannonia, die zwischen Ungarn und der Schweiz lagen.

Romanisierung und Frühchristentum

Ein wesentliches Ziel der Landesausstellung ist es, die Dimension und Vielfalt dieses Siedlungsraumes zu veranschaulichen. Bei der Neuaufstellung der Schausammlung des Museum Lauriacum werden die Geschichte der Legio II Italica und die Bedeutung dieser Einheit für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung von Lauriacum, Wandmalerei, Numismatik und Frühes Christentum sowie der Begriff Romanisierung die inhaltlichen Schwerpunkte sein.

Durch die Verbindung von eindrucksvollen Funden und moderner Präsentationstechnik soll im Museum Lauriacum eine spannende Zeitreise in eine wichtige Siedlung des Römischen Weltreiches möglich sein.

Burgus in Oberranna wird sorgsam gepflegt

In Oberranna wird dem über die Jahrhunderte schwer beschädigte Kleinkastell, auch Burgus genannt, im Rahmen der Landesausstellung 2018 wieder Leben eingehaucht werden. Auch im Rahmen der Errichtung des UNESCO Welterbe “Donaulimes” wurde nun eine Übereinkunft des Landes und der Gemeinde Engelhatszell, die Eigentümerin des Grundes ist, getroffen um die archäologischen Überreste dieser spannenden Zeit vor weiterer Zerstörung zu bewahren.

Geplant ist auch eine Schutzbau, also eine Art Halle die über den Grabungen errichtet werden soll um eine weitere Verwitterung zu verhindern.

Interaktiver Reiseführer

Bei der Landesausstellung wird aber auch darauf geachtet werden, die Tourismusregion nachhaltig zu stärken und die Römerausstellungen langfristig zu gestalten. So ist auch ein Rundweg mit Beschilderungen, Aussichtspunkten und künstlerischen Inszenierungen geplant.

Auch einen interaktiven Reiseführer will man implementieren, der Touristen auf der gesamten Strecke zwischen Enns und Regensburg (D) mit Multimedia-Unterstützung unsere Geschichte näher bringen soll.

Die Landesausstellung wird am 27. April 2018 starten und läuft bis zum 4. November.

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