Die Polizei kontrolliert jetzt in Gmunden strenger

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Brennpunkt Esplanade

Die Polizei kontrolliert jetzt in Gmunden strenger

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Gmunden zieht die Zügel fester an und erhöht die Sicherheit: So müssen dort künftig auch Straßenkünstler die Qualität ihres Könnens von der Stadtpolizei überprüfen lassen.

Danach erst können diese eine Darbietungsbewilligung auf einen Platz auf der Esplanade erhalten, der ihnen zugewiesen wird.

Vorausgesetzt wird, die Künstler haben die dafür vorgesehene Verwaltungsabgabe bezahlt.

Vorsicht ist geboten

Diese neue Regelung, die Vizebürgermeisterin Beate Enzmann, die Sicherheitsreferentin der Stadt Gmunden, mit der Stadtpolizei und den Juristen erarbeitet hat, basiert auf geltenden Gesetzen und Verordnungen.

Seit Dezember 2016 gilt in Gmunden auch ein sektorales Bettelverbot, dem zufolge bekanntlich aufdringliches oder gar aggressives Betteln immer und überall verboten ist.

Während des Wochenmarkts zwischen Museumsplatz und Kursaalgasse ist aber auch „stilles Betteln“ wie das Anbieten nicht mehr aktueller Zeitungen verboten.

Verlust von Geld und Zeitungen

Außerhalb dieses genannten Geltungsbereiches werde das sektorale Betteln in Gmunden jedoch geduldet, informiert Sicherheitsreferentin Enzmann, macht aber darauf aufmerksam, dass das aufdringliche Hinhalten von Zeitungen als „aufdringliches Betteln“ gelte.

Wer dabei erwischt werde, werde von der Stadtpolizei der Bezirkshauptmannschaft vorgeführt, wo man nicht nur die Daten des Bettlers erfasse, sondern auch Geld und Zeitungen kassiere.

Sofortstrafen beim Erwischtwerden

Auch das geltende Alkoholverbot, so die Sicherheitsreferentin, wird künftig strenger gehandhabt. Zwar gebe es schon seit 2008 ein gültiges Alkoholverbot für die Innenstadt, doch sei es nahezu nie exekutiert worden.

Wegen diverser Vorfälle mit alkoholkranken Personen wird die Stadtpolizei in Zukunft rigoroser für die Einhaltung der Verordnung sorgen und gemäß des OÖ. Polizeistrafgesetzes im Anlassfall sofort 20-Euro-Organstrafverfügungen ausstellen und auch kassieren.

Wer nicht gleich bezahlt, bekommt eine Anzeige. Im Nichteinbringungsfall gibt es eine Ersatzfreiheitsstrafe.

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