Dreist: Kriminelle Bosniaken-Bande stahl Baumaterial im großen Stil

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Riesiges Beutelager zeugt vom Ausmaß

Dreist: Kriminelle Bosniaken-Bande stahl Baumaterial im großen Stil

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Mit hoher krimineller Energie ging eine Diebestruppe mit bosnischen Wurzeln in Ober- und Niederösterreich vor. Ihnen wird vorgeworfen, seit Juni in nicht weniger als 21 Fällen Baumaterial für Fassaden- und Verputzarbeiten gestohlen und weiterverkauft zu haben. 

Den Polizisten in Enns gelang nach umfangreichen Erhebungen ein durchschlagender Ermittlungserfolg gegen zwei Haupttäter. Die beiden bosnischen Staatsbürger (33 und 39) lebten in den Bezirken Vöcklabruck und Schärding und nutzten den Schutz der Nacht, um mit einem angemieteten Transporter auf Baustellen zu fahren und dort ihr Diebesgut zu verladen, während die Arbeit längst ruhte.

Riesiges Beutelager und Komplizen ausgeforscht

In weiterer Folge transportierten sie das Baumaterial ab und brachten das Diebesgut in ein Beutelager im Gemeindegebiet von Hörsching. Von dort verkauften sie die Materialien einfach weiter. Zum Zeitpunkt des Zugriffs fanden die Polizisten dort etwa 120 Kübel mit Putz, circa 240 Säcke Klebespachtel, gut 200 Bund Fassadendämmplatten, mehrere tausend Vollwärmeschutzdübel, dutzende Glasgeweberollen und Kantenschutzprofile, mehrere Paletten Bitumenbahnen und über 100 Deckenstützen.

Bei der Einvernahme nannten die beiden Spielschulden und Suchtmittelkonsum als Motiv für die Taten. Für ihr Verbrechergeschäft machten sie zudem noch mit zwei Landsleuten gemeinsame Sache. So fungierte ein 34-jähriger Bosnier aus dem Bezirk Linz-Land als Auftraggeber, ein im Bezirk Vöcklabruck gemeldeter 45-jähriger Bosnier unterstützte das Duo beim Diebstahl der Bitumenbahnen. Mit im Boot war offenbar zudem ein seit 2014 illegal in Österreich lebender Migrant (54), dessen Staatsbürgerschaft die Polizeimeldung nicht nennt, aber seinen Lebensunterhalt mit Schwarzarbeit bestritten haben soll.

Hauptverdächtige hatten keine Lenkberechtigung

Dank der Hilfe der Herstellerfirmen hielt sich der Schaden in Grenzen, indem der Großteil der Beute wieder an die Besitzer ausgefolgt werden konnte. Die beiden Hauptverdächtigen erwartet trotzdem jede Menge Ungemach. Denn neben den strafrechtlichen Anzeigen stehen auch noch 70 Verwaltungsübertretungen in ihrer Akte – vor allem weil sie für den Transporter keine Lenkberechtigung besaßen. Derzeit befindet sich das Duo bereits in Untersuchungshaft.

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