Erfolgreicher Auftakt des Linzer „Sicherheitsforums"

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Erfolgreicher Auftakt des Linzer „Sicherheitsforums"

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Volles Haus beim ersten Linzer Sicherheitsforum im Volkshaus Auwiesen: Vizebürgermeister Detlef Wimmer stellt sich dabei gemeinsam mit der Linzer Polizei der Diskussion mit der Bevölkerung im Linzer Süden.

Bei einer spontanen Umfrage vor Ort gab knapp die Hälfte der Anwesenden an, sich im Linzer Süden unsicher zu fühlen.

Mehr Polizei auf der Straße

Aktuell fehlen in Linz mindestens 80 Polizisten. „Es gibt aber einen von einer großen Mehrheit getragenen Gemeinderatsbeschluss zur Aufstockung der Polizei“, sagt Wimmer. Von 661 Vollzeitstellen waren in Linz im Vorjahr lediglich 582 besetzt. “Seit 1978 schrumpft die Polizei immer weiter“, sagt Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter. Die Polizeiinspektion Kleinmünchen etwa ist in der Nacht mit lediglich vier Polizisten – zwei im Innendienst und zwei auf Streife – besetzt. Dem Wunsch einer eigenen Polizeiinspektion für Auwiesen erteilt Pogutter jedoch eine Abfuhr: “Es braucht nicht mehr Wachzimmer oder schöne Gebäude, sondern mehr Polizisten auf der Straße.“

80 Mann starke Eingreiftruppe für Linz

Aufkommende Kritik am Linzer Ordnungsdienst wies Wimmer zurück: “Der Ordnungsdienst ist keine zweite Polizei, sondern kann diese nur unterstützen, beobachten und melden.” Was aber sagt die Kriminalstatistik für Linz und seinen Süden. Laut Pogutter ging die Summe der Straftaten im Süden um 550 zurück. In Linz gesamt gab es jedoch ein Plus von 3.800 im Vergleich zu 2015. Pogutter gibt ganz offen zu, dass “die Polizei nicht überall sein kann, denn wir können uns nicht verdoppeln.“ Abhilfe schaffen soll eine neu gegründete schnelle Eingreiftruppe, die in Linz stationiert sein soll und am 01. Juli mit ihrer Arbeit startet. Im Endausbau soll diese 80 Einsatzkräfte umfassen.

Ideologische Barrieren verhindern Lösungen

Applaus gab es von den Anwesenden für Wimmer und Pogutter, weil sich diese dem offenen Gespräch stellten. “Wir versprechen nicht das Blaue vom Himmel, versuchen aber das Menschenmögliche. Leider wird das nicht immer von den anderen Fraktionen mitgetragen“, so Wimmer. Aktuelles Beispiel ist hier der Drogenhotspot Hessenpark, der aufgrund von ideologisch motivierten Blockaden eine schnelle Lösung verunmöglicht. Das nächste Sicherheitsforum mit Vizebürgermeister Detlef Wimmer und der Linzer Polizei steigt am 21. Juni im Neuen Rathaus sowie am 28. Juni im Volkshaus Kandlheim (jeweils 19-21 Uhr)

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