Familie bleibt immer ein Abenteuer

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Tradition, Werte, Gemeinschaft, sinnvolle Freizeitgestaltung – auf diesen Säulen baut der Welser Verein „Abenteuer Familie“ auf. Mit seinem vielfältigen Programm für Kinder sowie auch für die ganze Familie stärkt der Verein den Zusammenhalt, bietet Orientierung und entlastet gleichzeitig die Eltern.

Ein Bericht von Elsa Mittmannsgruber

Denn die Obfrau und Sandra Wohlschlager weiß: „Jedes Kindesalter hat seine eigenen Herausforderungen.“

Kreativität kennt keine Grenzen

Sie machen Zeltlager, backen Brot, gehen Bogenschießen oder basteln eigene Brettspiele. Der Kreativität des Teams von „Abenteuer Familie“ scheinen keine Grenzen gesetzt.

Obfrau Sandra Wohlschlager sowie viele weitere Helfer legen ehrenamtlich in den Verein ihr Herzblut und ihre Liebe zu Kindern. „Und das spüren Eltern und Kinder gleichermaßen“, freut sich die Obfrau über den großen Erfolg ihres „Babys“.

Nachfrage ist enorm

Denn erst vor vier Jahren wurde der Verein von ihr gegründet und wächst seitdem kontinuierlich an. „Die Nachfrage ist enorm und das zeigt, wie groß der Bedarf ist“, weiß die zweifache Mama.

Dabei geht es jedoch nicht nur um einfache Kinderbetreuung, sondern um das „Aufrechterhalten und Fördern traditioneller Festlichkeiten im Jahreskreis sowie alle Arten von sinnvoller Freizeitgestaltung für Kinder und Erwachsene. Zudem sollen die verschiedenen Tätigkeiten Gelegenheiten bieten, um Kontakte zu knüpfen und Menschen zusammenzubringen, für die die Institution Familie große Bedeutung hat“, erklärt Sandra Wohlschlager.

Gerade in Städten, wo vieles anonymer ist, ist das Elternsein oft schwieriger, weiß Wohlschlager. Meist sind beide berufstätig und wenn es dann auch an Unterstützung von anderen Familien oder den eigenen Eltern fehlt, ist die Herausforderung und der Zeitmangel besonders groß. Die Konsequenz sei häufig, dass Kinder sich selbst überlassen sind. Diese greifen dann in ihrer Orientierungslosigkeit auf Handy, Computer und Fernseher zurück oder stellen gar mehr oder weniger Schlimmes an.

Kinder brauchen Orientierung

Dies versucht der Verein „Abenteuer Familie“ abzufangen, indem er „die Kinder in Kanäle lenkt, wo sie mit ihrer Zeit etwas anzufangen wissen“, so die Obfrau. „Sinnvolle Freizeitgestaltung beginnt dort, wo sich die Kinder mit etwas beschäftigen.

Sie sind sehr schnell zu begeistern und machen bei allem mit. Wir wollen ihnen die Vielfalt aufzeigen, was es alles zu sehen und zu erleben gibt“, erklärt Sandra Wohlschlager.  Das Handy ist dabei tabu und muss vor einer Aktivität abgegeben werden: „Am Anfang murren sie zwar, aber während des Spielens vermissen sie es nicht.

Die ständige Beschäftigung mit dem Handy ist eher Gewohnheit oder antrainiert. Aber grundsätzlich spielt ein Kind lieber mit anderen“, weiß die Vereins-Chefin, die Regeln und Konsequenzen als besonders wichtig erachtet.

Werte und Traditionen

„Bei der Arbeit mit Kindern steckt soviel dahinter“, ist sich die Vollblutmama bewusst. Sie ist sehr darum bemüht, den Kindern über die Aktivitäten und das Spielerische auch Sozialkompetenz und Werte näher zu bringen. „Die Kinder sollen das Leben in einem Verein kennenlernen. Gegenseitiger Respekt, Rücksichtnahme, einander helfen sowie Traditionen sind wichtige Aspekte“, weiß Sandra Wohlschlager.

Viele Traditionen würden mehr und mehr in Vergessenheit geraten und dem will sie entgegen wirken: „Wir feiern das Martinsfest oder den Nikolaus und erklären den Kinder dabei aber auch, was dahinter steckt und warum sie an bestimmten Tagen frei haben.“

Für die Obfrau sind Feierlichkeiten besonders wichtig, weil sie den Alltag unterbrechen und wichtig für die Familie und die Gemeinschaft sind: „Man steigt einen Schritt zurück, ist einfach nur beisammen und kann im geschützten Rahmen einfach so sein, wie man ist.“

Verein füllt Lücken

Anders als „Abenteuer Familie“ bieten viele Vereine in den Oster-, Weihnachts- und Semesterferien sowie an Zwickeltagen oft keine Kinderbetreuung an. Diese Lücke hat Sandra Wohlschlager geschlossen.

Ebenso mit ihrem vielfältigen Angebot in den Sommermonaten. Neben der Kinderbetreuung geht es bei ihren Angeboten auch darum, mit den Aktivitäten die Gemeinschaft in der Familie selbst und unter den verschiedenen Familien zu stärken. Deshalb werden auch immer wieder Veranstaltungen wie das Oster- oder Faschingsfest sowie Ausflüge und Aktivitäten für Eltern und Kind wie das „Vater-Kind-Klettern“ organisiert. „Wir wachsen immer mehr zusammen und die Eltern unterstützen sich auch gegenseitig.

Es ist wirklich ein super Gemeinschaftsgefühl und man freut sich auf die Aktivitäten“, schwärmt Wohlschlager. Sie beschreibt die Familie als „Heimkommen, Geborgenheit, Rückzugsmöglichkeit und als die eigenen Wurzeln“ und schließt mit einem Goethe-Zitat: „Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“

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