Feuerwehren durch Wetterextreme ziemlich gefordert

„Einsätze werden immer komplexer“

Feuerwehren durch Wetterextreme ziemlich gefordert

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Diese Woche hat „Sabine“, in der Vorwoche hatte das Sturmtief „Petra“ die oö. Feuerwehren auf Trab gehalten. Zu Beginn des vorigen Jahres war es das Schneechaos. Obwohl die Brandbekämpfung das Kerngeschäft der „Florianis“ ist, werden sie immer mehr zu Katastrophenbewältigern.

Eine Reportage von Kurt Guggenbichler

Am Dienstag voriger Woche war Großkampftag für die oberösterreichischen Feuerwehren: Sturmtief „Petra“ war in der Nacht zum Dienstag mit bis zu 140 km/h über das Land gekommen, hatte Bäume geknickt und Bäche aus ihren Betten gefegt. Zahlreiche Keller wurden überflutet und viele Hausdächer hat der Wind im wahrsten Sinn des Wortes einfach verweht.

Viele Einsätze

In einigen Teilen von Oberösterreich, wie auch in der Landeshauptstadt Linz, hatten die Menschen vorübergehend keinen Strom und die Blaulicht-Organisationen waren allerorts extrem gefordert. In nur drei Stunden rückten allein die Feuerwehren mit insgesamt 2.000 Männern und Frauen zu 476 Einsätzen aus. Besonders betroffen vom Sturm waren die Bezirke Braunau, Schärding, Gmunden, Rohrbach und Vöcklabruck, wo 70 Feuerwehren damit beschäftigt waren, schnellstens Ordnung in das Chaos zu bringen.

Überall mussten Bäume von den Straßen geräumt und Autos von umgestürzten Strommasten befreit werden. Mit diesen Arbeiten seien die Feuerwehren zu 80 Prozent beschäftigt gewesen, erläutert Martin Burger, der Leiter der Landeswarnzentrale. Mancherorts hatte der Sturm auch Hausfassaden gelöst, die die Feuerwehrleute wieder sicherten.

Verlässliche Helfer

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