FPÖ-Mahr kritisiert sinnloses Dauertesten: “Man kann Viren nicht mit Testen beseitigen”

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Expertenrunde im OÖ-Gesundheitsausschuss übt Kritik an Corona-Maßnahmen der Bundesregierung

FPÖ-Mahr kritisiert sinnloses Dauertesten: “Man kann Viren nicht mit Testen beseitigen”

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Am Donnerstagabend war eine hochkarätige Expertenrunde, darunter auch der Maßnahmenkritikern wohlbekannte Dr. Martin Haditsch, beim Gesundheitsausschuss im oberösterreichischen Landtag zum Thema Pandemiebewältigung eingeladen. Diese übten unter anderem Kritik am sinnlosen Dauertesten und bemängelten den fehlenden Ausbau der Gesundheitseinrichtungen. Weiters sprachen sie sich klar gegen weitere Lockdowns aus!

FPÖ-Mahr: Nur Personen mit Symptomen testen

“Ein erster wichtiger Schritt zu einem normalen Umgang mit der Krankheit Corona ist, dass nur noch Kranke bzw. Personen mit Symptomen getestet werden”, brachte der Klubobmann des FPÖ-Landtagsklubs, Herwig Mahr, eine zentrale Forderung der Experten auf den Punkt. Denn so habe man es bisher auch bei anderen Krankheiten gemacht. “Man kann Viren nicht mit Testen beseitigen”, stellte Mahr klar.

Experten für Ende der Massentests

Auch das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) habe in diesem Zusammenhang bereits klargestellt, dass der österreichische Weg der Massentests international kritisch gesehen wird. Diese Ansicht teilten auch alle Auskunftspersonen. Sie sprachen sich einhellig für eine Änderung der Teststrategie aus.

“Wenn Tests behördlich vorausgesetzt oder angeordnet werden, müssen sie weiterhin kostenfrei bleiben”, forderte der FPÖ-Klubobmann. “Sonst sind wir wieder bei der Impfpflicht durch die Hintertür, die wir so wie die gesetzliche Impfpflicht strikt ablehnen“, untermauert Mahr einmal mehr die freiheitliche Ablehnung des Zwangs-Stichs.

Ausbau der Gesundheitseinrichtungen gefordert

“Bemängelt wurde auch der fehlende Ausbau der Versorgungskapazitäten“, sieht Klubobmann Mahr die freiheitliche Politik bestätigt. Abgesehen davon forderten die Experten, von weiteren Lockdowsn als Maßnahme abzusehen, da diese keine positive Wirkung zeigen. Die Risikogruppen sollten aber weiterhin geschützt werden.

Hochkarätige Expertenrunde

“Durch die fachliche Bandbreite der Experten war ein offenes Diskussionsfeld gegeben. Ich glaube, jeder Politiker konnte gestern seine Sichtweise erweitern und vielen Argumenten folgen”, ist Mahr zuversichtlich.

Als Auskunftspersonen geladen waren: Primaria Univ.-Prof. Dr. Petra Apfalter, Chefärztin am Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Tropenmedizin am Ordensklinikum Linz und außerdem medizinische Leiterin der analyse BioLab GmbH in Österreich; Dr. Elisabeth Bräutigam, Oberärztin an der Abteilung für Strahlentherapie und Radioonkologie im Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern; Prof. DDr. Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin sowie für Virologie und Infektionsepidemiologie; Dr. Tilman Königswieser, Leiter des Salzkammergut Klinikums und Mitglied des Landes-Krisenstabs; Dr. Martin Sprenger, Gesundheitswissenschaftler an der Medizinischen Universität Graz mit den Schwerpunkten Public Health, Primärversorgung und Prävention, sowie der Offizier und Politiker Generalmajor Mag. Thomas Starlinger, der auch Bundesminister für Landesverteidigung war.

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