Endlich grünes Licht für den Bau des Linzer Westrings: Das UVP-Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVwG) wurde positiv abgeschlossen. 2018 soll mit dem Bau begonnen werden.
Zwar wurden vom BVwG neue Auflagen vorgeschrieben. Allerdings geht Verkehrslandesrat Günther Steinkellner trotzdem von keiner zusätzlichen Verzögerung aus.
Acht Jahre Bauzeit
Die Kosten für die 4,7 Kilometer lange A26 belaufen sich insgesamt au 668 Millionen Euro. Der Westring soll vor allem zu einer massiven Entlastung der Pendler aus dem Mühlviertel führen.
Biber und Falken
Für neun Jahren startete die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) brachten die Projektgegner immer wieder verschiedenste Einwände ein. Zuletzt wurde behauptet, der Biber würde durch die Autobahn aus seinem natürlich Lebensraum vertrieben werden.
Einmal noch können Einwände eingebracht werden, diese haben aber keine aufschiebende Wirkung. Die Asfinag wird im Herbst 2018 jedenfalls mit den Bauarbeiten beginnen.
Landespolitiker erfreut
Die oberösterreichische Spitzenpolitik zeigt sich über die Entscheidung erfreut: Landeshauptmann Thomas Stelzer spricht von einer “guten Nachricht für die Pendlerinnen und Pendler und die heimische Wirtschaft.” Er kommentierte auch die bewussten Verzögerungen durch die Bürgerinitiativen kritisch.
Der Landeshauptmann fordert deswegen von der nächsten Bundesregierung, dass das Schließen der Verhandlung sowohl im behördlichen als auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren weiterentwickelt werden soll.
Weniger Staus und Abgase
Landeshauptmann-Stellvertreter und Naturschutzreferent Manfred Haimbuchner (FPÖ) sieht auch im Sinne des Naturschutzes kein Problem, da mit der Verkehrsentlastung weniger Staus entstehen werden und so auch die Abgasbelastung sinkt. “Als Naturschutzreferent stehe ich voll hinter der Entscheidung”, so Haimbuchner.
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