Geheimnis um UFO-Gebilde an der Autobahn bei Asten ist gelüftet

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Silberne Mehlstaubwolke ist ab 9. Oktober zu besichtigen

Geheimnis um UFO-Gebilde an der Autobahn bei Asten ist gelüftet

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UFO, Arche Noah oder Mausoleum? Das Rätselraten, um das seltsame Gebilde an der Autobahn bei Asten, hat ein Ende.

Nun steht fest: Es ist ein Museum. Errichten ließ es der dort angesiedelte Backmischungsproduzent Peter Augendopler, der mit dieser vom Stararchitekten Wolf Prix geplanten „Mehlstaubwolke“ den Brot und den Bäckern ein Denkmal setzt. Die offizielle Bezeichnung dieser neuen Sehenswürdigkeit lautet „Paneum – Wunderkammer des Brotes“.

Dreißig Jahre Sammelleidenschaft

Wunderkammern kennt man seit dem 16. Jahrhundert aus Italien, in denen man Exotikas, Raritäten und auch Kuriositäten präsentierte. Die Kuriosität, die zur Erschaffung dieses Museums führte, besteht darin, dass „Backaldrin“-Chef Augendopler dreißig Jahre lang emsig alles sammelte, was mit der Herstellung von Brot zu tun hat. Dabei kam einiges zusammen, was förmlich nach einer Präsentationsstätte schrie.

Museum für alle

„Zunächst wollte ich nur ein Museum für meine Kunden machen“, erläutert Augendoppler, der seine Wunderkammer jetzt der Presse vorgestellt hat. Doch bereits bei der Planung sei er von Architekt Prix dazu überredet worden, das Paneum doch für alle zugänglich zu machen. Das musste man dem Bauherren auch nicht zweimal sagen, weil Augendopler am Liebsten sowieso der gesamten Menschheit verdeutlichen möchte, welchen Einfluss und welchen Stellwert das Brot in ihrer Geschichte hat – bis heute.

Brot – Eine lange Geschichte

Daher steht das Museum ab 9. Oktober jetzt allen Besuchern offen. „Nicht streng wissenschaftliche Kriterien, sondern Buntheit und eine einzigartige Mischung zeichnen die umfangreiche Sammlung des Paneum aus, heißt es. Unter anderem ist dort auch eine etwa 2500  Jahre alte Korn-Mumie aus Ägypten zu sehen. „Wenn Sie so wollen, dann haben wir hier in Asten die höchste Kornmumiendichte der Welt“, scherzt Augendopler beim Premierenrundgang, bei dem er aber partout nicht verraten wollte, was ihn das Ganze gekostet hat.

Stararchitekt Wolf Prix werde seit seiner Zusammenarbeit mit Augendoppler mit Kornspitz-Weckerln gut versorgt, bekennt dieser freimütig. Doch dass die Kornspitz-Weckerl das einzige Honorar für seine hervorragende kreative Tätigkeit gewesen sein könnte, glaubt aber niemand. Denn: Der Mensch lebt nicht von Brot allein – auch wenn es ein wichtiges Nahrungsmittel ist.

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