Grieskirchen: „Wir können noch vieles machen“

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Bürgermeisterin freut sich

Grieskirchen: „Wir können noch vieles machen“

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Obwohl das Land die Fördermittel um 20 Prozent gestrichen hat, weil Grieskirchen eine finanzstarke Stadt ist, ist Bürgermeisterin Maria Pachner nicht unzufrieden.

„Wir können trotzdem noch vieles machen und haben zum Glück auch noch eine breite Palette von Geschäften in einer funktionierenden Innenstadt. Darunter auch solche, die es woanders schon lang nicht mehr gibt – und wir haben auch noch eine hervorragende Gastronomie.“

Mit den andernorts rar gewordenen Geschäften meint sie auch Schuster und Schneider und was die gute Gastronomie betrifft, so seien das Gasthaus Zweimüller, das Café Haselberger, die Sichtbar und natürlich das „Tuba“ in der Manglburg zweifellos beeindruckende Leitbetriebe.

Bezirksbauernkammer übersiedelt

„Bedauerlicherweise ist das Veranstaltungszentrum Manglburg in die Jahre gekommen, weshalb wir diese unbedingt renovieren müssen“, betont Pachner und erläutert: „Ursprünglich hatten wir eine große Lösung im Auge gehabt, die nun wegen der Kürzung der Fördermittel nicht mehr möglich ist.“ Dass dort aber etwas passieren müsse, sei allen klar. „Die Gespräche darüber stehen jetzt noch am Anfang“, sagt die Bürgermeisterin, „aber bis spätestens 2021 soll alles erledigt sein.

Was ihr „ziemlich sauer aufstößt“ ist die Verlegung der Bezirksbauernkammer nach Wels. Nach der Zusammenlegung von Eferding und Grieskirchen zu einer Bezirksverwaltungsgemeinschaft mit Grieskirchen als Hauptort hält sie diese Übersiedelungsaktion für eine unsinnige und kontraproduktive Idee. Wie hat sich denn die Bezirkszusammenlegung bisher bewährt? Maria Pachner seufzt, holt tief Luft und sagt: „Ich hätte mir diesbezüglich was G’scheiteres gewünscht.“

Win-Win-Situation

Etwas „G’scheiteres“ wäre für sie ein ganz oder gar nicht gewesen. „Jetzt ist es so, dass wir zwei Bezirkshauptmannschaften parallel führen“, ärgert sie sich. Schulterzuckend sinniert sie: „Es war eben der politische Wille, bleibt aber eine komische Konstruktion. Allen Leuten, die jetzt aus Eferding nach Grieskirchen kommen um Behördengänge zu erledigen und vielleicht auch noch auf die Bezirksbauernkammer wollen, denen müssen wir nun sagen: Das tut uns sehr leid, denn diese befindet sich nun in Wels.“

Verbessert habe sich in Grieskirchen dafür die Hotelsituation. Mit dem kürzlich eröffneten Motel verfüge man im Ort jetzt nicht nur über mehr Betten, sondern auch über mehr Parkplätze für die Innenstadt, freut sich Pachner. Dies sei eine Win-win-Situation, weil die Gäste in dem Motel nur frühstückten und sonst die örtliche Gastronomie frequentierten. Zwei weitere Hotelideen seien in Planung, eine davon, glaubt die Bürgermeisterin, werde sicher schon bald realisiert.

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