Gut zahlende Privatbetriebe beschämen knausernden Staat

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„Firma Österreich“ ist gar nicht sozial

Gut zahlende Privatbetriebe beschämen knausernden Staat

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Während die Regierung ihrem Arbeitgeber, dem Volk, nicht einmal mehr die Butter aufs Brot zu gönnen scheint und damit das Klima in diesem Land gehörig vergiftet, wie Wochenblick-Leser monieren, sieht es in der Privatwirtschaft zwar auch nicht rosig aus, aber immer noch ein bisschen besser – auch für Arbeitnehmer.

Gute Arbeitgeber: Es gibt sie noch

Von den guten Arbeitgebern gibt es – trotz angespannter wirtschaftlicher Lage – zum Glück noch viele in Oberösterreich, was auch deren Arbeitnehmer anerkennen. Zu diesen zufriedenen Mitarbeitern gehören auch die Angestellten im Kurhaus Schärding, wie jüngst die Plattform „Great Place To Work“ ermittelte, die jährlich die Liste der besten Arbeitgeber Österreichs veröffentlicht.

Mit ihren 95 Beschäftigten ist das Kurhaus der Barmherzigen Brüder mit ihrem Gesundheitshotel und dem naturheilkundlichen Zentrum ein bedeutender Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Innviertel, heißt es, und mit der Bezahlung scheinen die Mitarbeiter auch zufrieden sein. Beteiligt an der Umfrage hatten sich mehr als 75 Prozent der Angestellten, die alle betonen, dass sie einen „guten bis sehr guten“ Arbeitsplatz hätten.

„Dies bedeutet, dass wir uns aufeinander verlassen können“, resümiert erfreut Kurhausdirektor Harald Schopf, denn eines sei damit klar bewiesen: Auch in der schwierigen Zeit der Pandemie sei es den Führungskräften in seinem Betrieb gelungen, das gute Arbeitsklima zu erhalten, was auch Adolf Inzinger, der CEO aller Betriebe der Barmherzigen Brüder in Österreich bestätigt. Die Segel für die Zukunft seien gesetzt, schwärmt Schopf.

16 Gehälter und Prämien

Ins Schwärmen gerät auch der 31-jährige Mühlviertler Facharbeiter Andreas Sallaberger, wenn er von seinem Arbeitgeber spricht. Das ist der Gleisbaumaschinenhersteller Plasser & Theurer in Linz, der die Arbeit von Sallaberger und seinen Kollegen mit 16 Gehältern jährlich entlohnt, wie er betont.

Zudem zahle das Unternehmen von vornherein 50 Prozent über dem Kollektivvertrag und Prämien gebe es hin und wieder auch, lobt Sallaberger. „Wenn man nach dem Urlaubsgeld im Herbst noch einmal ein zusätzliches Gehalt erhält und nach Weihnachten im neuen Jahr ebenfalls, ist das ganz hervorragend, noch dazu in Zeiten wie diesen.“

So eine Lohnpolitik befeuert natürlich auch ein gutes Betriebsklima, von dem man in anderen Firmen nur träumen kann. Auch in der „Firma Österreich“ hängt der Haussegen schon längere Zeit schief, weil sich die Regierung nach wie vor ziert, ihrer Bevölkerung aus ihrer finanziellen Notlage zu helfen.

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