Linzer Hass-Poster gegen Strache vor Gericht

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Linzer Hass-Poster gegen Strache vor Gericht

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Hass-Postings einmal anders rum: Wie die Zeitung „Heute“ berichtet, stand am Donnerstag ein Linzer wegen „Hass-Postings gegen FPÖ-Chef Strache“ vor Gericht. Besonders brisant: Beim Angeklagten soll es sich um einen Polizisten handeln!

Die Verteidigungslinie dürfte allerdings weniger juristisch ausgefeilt sein. Wie die „Tageszeitung“ berichtet, behauptet der 59-jährige Angeklagte „die Postings nicht selbst geschrieben zu haben. Ein anderer habe in seinem Namen die Nachrichten auf seiner Seite gepostet.“ Jetzt soll ein Sachverständiger klären, ob diese Aussage wahr sein kann.

Angeklagter sammelt jetzt Spenden

Der Kripo-Beamte, der die Hass-Postings gegen Strache abgesetzt haben soll, sieht sich als Opfer und sammelt bereits Spenden auf Facebook. Mit „Disziplinarfahren, Suspendierung vom Dienst und unzähligen Anzeigen“ würde versucht werden, den Kripobeamten „mürbe zu machen“. Erste Leidensgenossen „auf gefährlichen Wegen“ erklären sich solidarisch – eine Nutzerin schreibt etwa: „Wenn auch ich leider dank den Rechten ziemlich in der Kreide stehe, helfe ich dir gerne mit 50 Euro. (…) Du warst immer für mich da und hast mich auf meinem bis dato schwersten und vor allem gefährlichsten Wege begleitet und da ist es das Geringste, mich auf vielen Wegen bei dir erkenntlich zu zeigen.“

Hass gegen FPÖ medial oft ignoriert

„Hasspostings“ - Woher kommt dieser Zorn?
FP-Haimbuchner wird bedroht. Foto: Screenshots Facebook

Wie der „Wochenblick“ in seiner letzten Ausgabe ausführlich berichtete, nehmen Hasspostings auch gegen FPÖ-Politiker immer mehr zu. Dieser Umstand werde von den großen Medien gerne ignoriert, obwohl Staatssekretärin Muna Duzdar warnte, dass Hass im Netz zu Gewalt in der realen Welt führen würde. Nicht nur Strache, auch FP-Oberösterreich-Chef Manfred Haimbuchner wurde immer wieder Opfer von wüsten Verbal-Attacken und Morddrohungen, welche auch schon zu Verurteilungen führten. (siehe Foto).

 

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12. Oktober 2016
Nachträgliche Mitteilung:

Der Privatankläger Heinz-Christian Strache hat seine Privatanklage wegen § 115 Abs 1 StGB samt den medienrechtlichen Anträgen zurückgezogen. Aufgrund dieses Umstandes wurde das Privatanklageverfahren (AZ 24 Hv 12/16v) gemäß § 227 StPO eingestellt.

 

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