Hurra, der Spargel ist bald da …

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Hurra, der Spargel ist bald da …

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Die Bauern im Eferdinger Becken stehen schon in den Startlöchern und hoffen, dass sie die ersten Exemplare des leckeren Frühlingsgemüses ab Mitte April verkaufen können.

Gemeint ist vor alle der weiße Spargel, der unter der Erde wächst und einzeln und aufwändig geerntet wird. Er ist milder, feiner, knackiger als der grüne Spargel, der über der Erde gedeiht – gesund sind sie alle beide. “Spargel ist die zuträglichste Speise für den Magen”, konstatierte schon der römische Naturheilkunder Plinius.

Doch erstmals erwähnt wurde Spargel schon 3.000 Jahre vor Christi Geburt. Damals war er allerdings noch kein Genussmittel, sondern eine Heilpflanze. Im Mittelalter war Spargel als Potenzmittel gefragt und auch geschätzt. “Spargel in der Speis genossen, bringt lustige Begierde bei den Männern”, wurde k

Foto: Katrin Gilger (CC BY-SA 2.0)
Foto: Katrin Gilger (CC BY-SA 2.0)

olportiert. Das Lust-Rezept: 2 Teelöffel Spargelwurzelpulver in Milch einrühren und 20 Tage lang einnehmen. Tatsache jedoch ist, dass Spargel nicht nur sexlustig macht, sondern auch fit und schön wie Immunologen und Ernährungsmediziner bestätigen. Durch seine blutreinigende Wirkung hilft Spargel auch gegen chronische Ekzeme und Hautunreinheiten. Außerdem entgiftet er den Körper.

Das Gemüse besteht zu 95% aus Wasser und enthält auch viele Ballaststoffe. Seine hohe Konzentration an Eisen fördert zudem die Blutbildung. Weil es auch Kalium, Kalzium und Vitamin B enthält, wird auch der Herzkreislauf des Spargelessers gestärkt.

Außerdem stabilisiert Spargel auch das Immunsystem, wofür das in ihm enthaltene Vitamin C und A sorgt, sowie das Asparagin. Letzeres ist die Säure, die den intensiven Uringeruch verursacht. Asparagin fördert aber auch die Produktion des Glückshormons Serotonin.

Doch Vorsicht: Spargel wirkt bekanntlich harntreibend und löst Harnsäurekristalle aus Nieren und Muskelzellen. Bei hoher Harnsäure könne ein akuter Gichtanfall ausgelöst werden, warnen Mediziner. Ihr Rat: Zu Spargel daher immer viel trinken, mindestens 1,5 Liter zusätzlich, weil sonst der Harnsäurespiegel steigt.

Pupping und Alkoven sind das Hauptanbaugebiet für den oberösterreichischen Spargel, der etwas teurer ist als das importierte Stangengemüse. Die Bauern im Eferdinger Landl haben auch höhere Kosten und das Eferdinger Becken ist ein idealer Untergrund, weil in den sandigen Donauböden ein besonders würziger und intensiver Spargel sprießt.

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