Innviertler erzeugt ausgezeichneten Chardonnay

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Innviertler erzeugt ausgezeichneten Chardonnay

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„Wir sind heuer das erste Mal im Fallstaff vertreten“, freut sich der Innviertler Winzer Wolfgang Költringer, der für seinen 2015er-Chardonnay Hausberg II (Innviadla sunnda schadonee) beachtliche 92 von 100 möglichen Punkten eingeheimst hat.

Für einen Wein aus Oberösterreich ist das eine Premiere und ziemlich beeindruckend. Dass sein „Innviadla Wein“ nicht nur gut bewertet wird, sondern unter den Liebhabern leichter Weißweine auch sehr gefragt ist,  weiß der ungewöhnliche Winzer schon lange.

Überraschungen bei Blindverkostungen

2003 hat er mit dem Weinanbau auf dem ehemaligen Acker seines Bauernhofes in Weilbach bei Obernberg am Inn begonnen und bei Blindverkostungen schon bald für Überraschungen gesorgt. Denn nie und nimmer hätten die Tester bei seinem Wein ein Produkt aus dem Innviertel vermutet.
Gegenwärtig wird von einer Vielzahl von Betrieben Wein in Oberösterreich angebaut.

An die 50 Hektar sollen es sein, zweieinhalb davon bewirtschaftet Költringer, der auf Grund der großen Nachfrage nach seinen Erzeugnissen seine Anbaufläche heuer auf vier Hektar erweitern will. „85 Prozent meiner Produktion sind Weißweine“, betont er, der Rest sind leichte Rote und ein Rosé, die dann so eigenwillige Namen haben wie „leichtroda“, „gansroda“ oder (eben für den Weißen) „weddlina“.

„klein und fein“

Költringers Jahresproduktion beträgt zur Zeit 12.000 Bouteillen und sehr viel mehr sollen es auch in Zukunft nicht werden.

Denn Wolfgang will mit seinem Betrieb lieber „klein und fein“ bleiben, was ihm auch gut gelingt, weil er seinen Wein nicht offensiv vermarktet, sondern im Wesentlichen nur „ab Hof“ verkauft. „Wenn ihn aber jemand unbedingt haben will, bekommt er ihn“, sagt er, „aber ich frage bei keinen Wirten an…“

Die 2016er-Ernte ist etwas geringer ausgefallen, als die des Jahres davor, bedauert Költringer, weil es sehr viel geregnet habe, daher sei dieser Jahrgang auch etwas leichter, aber der Winzer ist zufrieden. Hat er in einem Jahr einmal mehr Trauben übrig als er für die Weinproduktion braucht, produziert er auch Edelbrände und Säfte.

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