Irre Nazi-Vergleiche von Ex-SPOÖ-Chef Ackerl!

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Irre Nazi-Vergleiche von Ex-SPOÖ-Chef Ackerl!

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Der Ex-Chef der SPÖ in Oberösterreich sorgt mit verbalem Rundumschlag und wirren Nazi-Vergleichen für Wirbel. Die SPÖ Oberösterreich will den Vorfall nicht kommentieren.

Josef Ackerl war bis 2013 Vorsitzender der SPÖ Oberösterreich. Jetzt sorgt er mit Facebook-Postings für Wirbel, greift einen Schüler des BORG Honauerstraße in Linz massiv an!

Schüler mit Nazi-Mördern verglichen

Der Vorfall sorgte für Empörung: Ein grüner Politiker referierte in einer Linzer Schule zum Thema „Extremismus“ und wetterte dabei ungeniert über die FPÖ. Der Sohn des FPÖ-Nationalrats Roman Haider wollte sich das nicht gefallen lassen, machte seinen Vater auf die Polit-Beeinflussung aufmerksam. („Wochenblick“ berichtete ausführlich)

Dafür wird der Schüler jetzt vom ehemaligen SP-Chef Josef Ackerl übel beschimpft. Auf Facebook schreibt dieser: „Der Sohn vom Herrn FP-Abgeordneten Roman Haider ist offensichtlich zum Spitzel erzogen worden.“ Um im nächsten Satz zu erklären, was genau er damit meint: „Denunzianten waren besonders in der NAZI-Zeit für viele Morde an Widerstandskämpfern verantwortlich. Eine derartige schmutzige Gesinnung wollen wir in unseren Schulen nicht haben.“

Sippenhaft gefordert?

Zusätzlich zum irren Nazi-Vergleich fordert er die Entfernung all jener, die nicht seiner Meinung entsprechen. Den Schüler möchte er offenbar von der Lehranstalt entfernen. Für den Vater soll offenbar Sippenhaft gelten: Dieser sei eine „üble politische Figur“ – er solle „aus dem Nationalrat verschwinden“.

Irre Nazi-Vergleiche von Ex-SPOÖ-Chef Ackerl
Screenshots: Facebook, Josef Ackerl

Nazi-Vergleiche haben Methode

Die undifferenzierten Nazi-Vergleiche von Josef Ackerl dürften Methode haben. Dem ÖVP-Innenminister unterstellte er glatt „ein Hirn aus 1933“ zu haben, jenem Jahr, als die Nazi-Machtübernahme in Deutschland stattfand. Sebastian Kurz (ÖVP) bezeichnete er als „Zündler“.

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SPÖ schweigt eisern zu Vorfällen

Die SPÖ Oberösterreich wollte sich gegenüber dem „Wochenblick“ nicht zu den Verbal-Entgleisungen äußern. Birgitt Gerstorfer, die SPÖ-Nachfolgerin von Ackerl, sei „nicht erreichbar“ für eine Stellungnahme. Das Büro von SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger verwies auf seinen Stellvertreter Christian Forsterleitner. In dessen Büro gab man sich schnippisch: „Es wird keinen Kommentar von meinem Chef dazu geben“, teilte Ursula Horner aus dem Forsterleitner-Büro lapidar mit.

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