Kurz am Cover: Härtere Gangart in der Asylpolitik?

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Kurz am Cover: Härtere Gangart in der Asylpolitik?

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Kommt jetzt die NO WAY Kampagne für Österreich? „Die Gutmenschen-Szene ist in Aufruhr, weil Flüchtlinge nicht mehr pauschal ins Land hereingewinkt werden sollen,“ konstatiert Chefredakteur Kurt Guggenbichler in der neuen Ausgabe des Wochenblick, die übermorgen erscheint.

Diejenigen, die sich aktiv um eine Lösung der Flüchtlingsproblematik bemühen würden, damit Österreich nicht schon bald in der Migrantenflut versinkt, würden – wie jetzt auch Außenminister Sebastian Kurz – von den einschlägig bekannten Medienprodukten sofort als Hardliner verunglimpft und ins rechte Eck gestellt. In dieser Ausgrenzung sieht Guggenbichler ein bewährtes Mittel, um eine politisch sinnvolle Diskussion zu verunmöglichen.

„SPÖ und ÖVP auf Rechtskurs“ schlagzeilt aufgeregt die Tageszeitung „Österreich“, weil Kurz wie auch Verteidigungsminister Peter Doskozil für mehr Abschiebungen plädieren, um die Asyl-Obergrenze einhalten zu können, die im August schon erreicht sein dürfte (falls uns nicht wieder neu interpretierte und anders ausgelegte Zahlen vorgelegt werden). Daher drängt Doskozil auf einen Asyl-Deal mit Ungarn, während Kurz vorschlägt, die Flüchtlinge nach der australischen Methode schon vor Betreten des europäischen Festlandes im Mittelmeer abzufangen und auf Inseln zu internieren. Der Grünen-Nationalratsabgeordnete Karl Öllinger findet die Kurz-Lösung „zum Kotzen“. Damit sei es ihm (Kurz) gelungen, mit Identitären, FPÖ und anderen Rechtsextremen gleichzuziehen, „für die das australische No Way schon seit einiger Zeit vorbildlich ist“, schimpft Öllinger und die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, Julia Herr, sieht den Außenminister „schon lange außerhalb des menschenrechtlich gesetzten Rahmens.“ Den ganzen Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe, die HIER gratis angefordert werden kann.

Zum Schluss seines Kommentars schreibt Kurt Guggenbichler: Zyniker meinen, man sollte alle, die zu uns kommen wollen ungebremst ins Land hereinlassen, dann könnten wir alle klatschend mit ihnen untergehen. Schließlich habe auch auf der „Titanic“ das Orchester bis zur letzten Sekunde gespielt.

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