Lebensmitteltäuschung muss endlich aufhören

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OÖ Verein initierte ein Volksbegehren

Lebensmitteltäuschung muss endlich aufhören

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Mit einem Volksbegehren will der oberösterreichische Verein “Echt ehrlich” die Regierung dazu veranlassen, die schon lange debattierte Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln endlich Realität werden zu lassen, damit die Lebensmitteltäuschung der Bevölkerung ein Ende hätte.

Denn diese Lebensmitteltäuschung sei an der Tagesordnung, beton Vereinsobmann Leo Steinbichler und darin ist er sich mit seinen beiden Mitstreitern Lisa Ecker (Vorstandsmitglied) und Franz Strasser (Obmann-Stellvertreter) einig. “Als Konsumenten haben wir in Wahrheit keine Chance zu sehen, was uns täglich aufgetischt wird”, sagen sie unisono: In Großküchen und Gastronomie, wo man heute zwei Drittel aller tierischen Produkte konsumiere, gebe es nämlich keine Verpflichtung zur Kennzeichnung. Diese sollte jedoch schnellstens verordnet werden.

Betrug zu Lasten heimischer Landwirte

Denn das Wiener Schnitzel stammte nicht selten vom mangelernährten Kalb aus holländischer Massentierhaltung, wo die Viecher mit Hormon-Gen-Chemie-Cocktails gefüttert und mit ukrainischem Käfig-Ei und polnischem Mehl paniert würden, kritisiert Steinbichler. Dieser “Betrug” hat seiner Ansicht nach System und beschere einigen Profiteuren Millionengewinne, die aber zulasten unserer heimischen Landwirte, der Tiere, der Umwelt, des Klimas und nicht zuletzt auch der Gesundheit der Verbraucher gingen. “Wir müssen endlich die Notbremse ziehen!”, betont der Vereinsvorstand, der deshalb schon Ende Oktober 2021 das Volksbegehren ins Leben gerufen hat. “Ohne dafür groß geworben zu haben, haben bis jetzt schon 71.000 Menschen unterschrieben”, freut sich Steinbichler, der glaubt, dass an die 500.000 Befürworter erreicht werden können.

Volksbegehren gestartet

Mit dem vom Verein “Echt ehrlich” initiierten Volksbegehren will man die Regierung zwingen, die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung mit heimisch-regional erzeugten Produkten in der Bundesverfassung zu verankern und deren Verfügbarkeit als Grundrecht abzusichern. Unterschreiben kann man das Volksbegehren auf jeder Gemeinde oder auch via Internet: www.bmi.gv.at/411.

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