Linz: Diese Immobilien sind besonders attraktiv

Linz: Diese Immobilien sind besonders attraktiv

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Heute dauert es im Schnitt ein halbes Jahr bis eine in Linz zum Verkauf stehende Immobilie unterschriftsreif ist, sagt der Linzer Immobilienhändler Christoph Hitz: Von Ausnahmen einmal abgesehen.

Doch es gibt auch Objekte, die noch sehr viel mehr Zeit als nur sechs Monate benötigen, falls sie überhaupt je veräußert werden können.

Eindrucksvolle Aussicht

Was für ein Anblick! Hingerissen steht der interessierte Kunde, ein älterer Mann, auf der Terrasse eines Penthouses im obersten Stockwerk eines Gebäudes in der Nähe des Linzer Priesterseminars und genießt die eindrucksvolle Aussicht.

Sein Blick schweift über die beindruckende Dachlandschaft aus der viele Kirchtürme malerisch in den Himmel wachsen. Von halbrechts grüßt der Pöstlingberg den Terrassenbesucher, dessen Augen sich  nicht sattsehen können an dem Panorama, das glatt süchtig machen könnte wie er sagt.

Luxusquartiere haben ihren Preis

Nicht viele Wohnungen in der Linzer Innenstadt bieten so eine 1a-Aussicht, deshalb haben solche Luxusquartiere auch ihren Preis, erläutert der Linzer Immobilienmakler Christoph Hitz.

Zuvor hatte er mit seinem Wohnungsinteressenten auch das Innere der 332 Quadratmeter großen Bleibe „bereist“, die über drei Etagen geht und zwei Eingänge hat.

In diesem Objekt mit seinen acht Zimmern, darunter zwei Küchen und zwei Schlafzimmer, drei Bädern, drei Toiletten, einem Wintergarten und zwei Terrassen kann man sich leicht verirren und verlieren.

„aber nur schwer zu verkaufen“

„Schon schön“, gesteht versonnen der potentielle Kunde, „aber nur schwer zu verkaufen“ ergänzt Hitz mit entwaffnender Ehrlichkeit.

Der Inhaber will nämlich 1.150.000,00 Euro für sein gediegen möbliertes Pent­house haben und der mögliche Interessent des Immobilienhändlers hat angesichts der Kosten bereits auf halber Begehungsstrecke abgewinkt.

Denn nach Erlegung des hohen Kaufpreises hätte er monatlich auch noch 732,14 Euro Betriebskosten zu bezahlen und auch zum Putzen der Wohnung müsste er sich einen professionellen Trupp engagieren, was wiederum Kosten verursachte.

Wohnungen werden auch als Wertanlage gekauft

Wohnungen dieser Klasse und zu diesem Preis (auch wegen der City-Lage) gebe es wohl nur eine Handvoll auf dem Linzer Immobilienmarkt, vermutet Christoph Hitz, der auch die Erfahrung machte, dass Objekte, die nicht unter einer Million Euro zu haben sind, die meisten Kunden eher verschrecken.

Vermieten lässt sich ein derartiges Luxus-Penthouse ebenfalls schlecht, weil es kaum Leute gibt, die eine monatliche Miete von wenigstens 3.000 Euro dafür aufbringen können.

Zwar werden heute schon viele Wohnungen als Wertanlagen gekauft, erläutert Hitz, vor allem von Freiberuflern wie Rechtsanwälten, Ärzten oder Apothekern, aber auch, um damit Erträge zu erwirtschaften.

Dabei handelt es sich dann meist um Gebäude mit mehreren einfachen, soliden Wohnungen, so genannte Zinshäuser, die auch Geld bringen. „Die Nachfrage nach geeigneten Objekten, die unbedingt in der Stadt liegen sollten, ist jedenfalls groß.“

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