So geht's beim Linz-Marathon weiter

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Was für ein Läufer-Fest! Mehr als 20.000 Teilnehmer, weit über 100.000 Zuschauer und die drittbeste jemals in Linz gelaufene Marathonzeit machen den 15. „Borealis Linz Donau Marathon“ erneut zu einem vollen Erfolg. Cheforganisator Ewald Tröbinger wagt im „Wochenblick“-Gespräch einen Rückblick, aber auch eine Vorschau auf die Neuauflage am 9. April 2017.

Linz-Marathon-Veranstalter Tröbinger im Interview 1
Ewald Tröbinger, Foto: xing.com

Wie lautet Ihre persönliche Bilanz zum 15. Linz- Marathon?

Es war ein sehr anstrengendes Wochenende. Die positive Resonanz überwiegt bei weitem. Es gab aber aufgrund der hohen Teilnehmerzahl ein paar kleinere logistische Probleme, die wir bis 2017 beheben wollen.

Über 20.000 Teilnehmer, Top-Siegerzeiten – kann man das überhaupt noch steigern?

Wir hatten wieder eine Siegerzeit von klar unter zwei Stunden und zehn Minuten – das ist im Vergleich zu anderen großen Marathons eine sensationelle Zeit. Jetzt wird in verschiedenen Arbeitsgruppen alles analysiert und aufgearbeitet.

Was treibt Sie nach so vielen erfolgreichen Veranstaltungen noch an?

Es ist alle Jahre wieder eine Freude, im Ziel die vielen zufriedenen, lachenden Gesichter zu sehen.

Gibt es einen Wunschtraum oder ein spezielles Ziel, das Sie mit dem Linz -Marathon noch erreichen wollen?

Nein. Mit dieser Teilnehmerzahl und den schnellen Zeiten über mehrere Jahre haben wir eigentlich alle großen Ziele erreicht.

2017 wird auch die VOEST-Brücke zur Baustelle. Hat das Einfluss auf den Start des Linz-Marathons?

Der Ausbau dürfte für den 9. April 2017 noch keine Auswirkungen haben – erst für 2018, aber auch da ist ein Start auf der Brücke möglich. Es wird nur Positionsverschiebungen bei der Moderationsbühne und den mobilen WC-Boxen geben.

Linz-Marathon-Veranstalter Tröbinger im Interview 2
Linz Marathon, Foto: Klaus Mitterhauser

Nicht die vielen unzähligen positiven Bilder und Eindrücke gingen um die Welt, sondern Fotos von ein paar überehrgeizigen Eltern, die ihre Kinder über die Laufstrecke zerrten. Ärgert Sie das?

Das ist bedauerlich, aber es waren wenige Einzelfälle. Die positiven Bilder von fröhlichen Kindern überwiegen bei weitem. Dennoch wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit einem optimalen Ablauf für 2017 beschäftigt.

Sie selbst sind ja auch ein begeisterter Marathonläufer. Haben Sie hier noch sportliche Ziele?

Ich möchte schon in absehbarer Zeit wieder einmal einen Marathon laufen, aber nur mehr aus Freude an der Bewegung. Und da würde ich mir vor Ort und während des Laufes bewusst die Organisation ansehen (lacht).

Falls es für Sie jemals überhaupt einen Ruhestand geben sollte: Wäre es ein großer Traum, den Linz-Marathon einmal selbst aus Sicht eines Teilnehmers zu erleben?

Ja auf jeden Fall – ich denke, das wird irgendwann in hoffentlich noch ferner Zukunft einmal passieren – so Gott will und ich gesund bleibe.

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