Linz: Müllproblem wird immer schlimmer

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Linz: Müllproblem wird immer schlimmer

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Unsere Städte wachsen – Linz etwa hat kürzlich die 205.000-Einwohner-Grenze überschritten. Damit leben in Linz so viele Menschen wie noch nie.

Ein Bericht von Wilhelm Holzleitner

Auch wenn manche Politiker jubeln, so bringt das auch Probleme und Her­ausforderungen mit sich.

Stadtspaziergang durch die OÖ Landeshauptstadt

An vielen Stellen erstickt die Landeshauptstadt förmlich im Dreck, nicht nur einige „Neu-Linzer“ haben ganz offensichtlich Probleme mit dem Benutzen von Mülleimern.

Donaulände Linz-Urfahr. Hier mit Blick auf das Donauufer flanieren die Menschen gerne, setzen sich auch direkt in die Wiese am Wasser. Außer dem einen oder anderen „Rückstand“ eines Hundes gab es hier eigentlich nie ein Müllproblem.

Öffentliche Abfallbehälter

Wie denn auch: Alle 30 Meter steht ein öffentlicher Abfallbehälter. Doch das ist in Linz im Jahr 2017 Vergangenheit: Jetzt fällt man hier alle paar Meter über Getränkedosen, Plastikflaschen, Papierln und Dreck aller Art, teilweise direkt neben dem Abfalleimer.

Ja – und auch (benütztes) WC-Papier und mehr ist hier mittlerweile zum Standard geworden. Grauslich, traurig und widerlich. Teilweise sieht es am Donauufer aus wie in einer Dritte-Welt-Stadt.

Weiter geht’s über die Nibelungenbrücke in die City.

Neuer Freizeitsport in Linz

Es scheint eine Art Freizeit­sport zu sein, die ausgerauchten Zigaretten einfach fallen zu lassen – egal, wo und wann. Just in dem Augenblick „schnippt“ vor mir ein junger Mann seinen Zigarettenstummel von der Brücke in hohem Bogen in die Donau. Ich stelle den Burschen zur Rede.

„Des mocht jeda und außerdem is des nua a Tschick“ – ich bin fassungslos über so ein Verständnis und gehe kopfschüttelnd weiter. Auch in den Parks ein ähnliches Bild: Dreck, Abfall, Dosen, Tschickstummel wohin man blickt. Was ist nur aus unserem schönen Linz geworden, denke ich mir. Im Volksgarten liegen angebissene Semmerl und Wurstverpackungen neben einer Damenbinde in der Wiese.

Tokio im Vergleich

Kürzlich durfte ich im Rahmen einer Reise die japanische Hauptstadt Tokio kennenlernen. Im dortigen Großraum leben 37 Millionen Menschen. Zu meiner Überraschung gibt es hier keine öffentlichen Mülleimer.

Trotzdem findet man weder Müll noch Zigarettenreste auf den Gehwegen, in den Parks oder den Straßen. Das liegt nicht nur an den vielen Hinweisschildern, sondern vor allem an einem, wie mir der Stadtführer erklärt: „Es ist in Japan eine Frage der Ehre und des Respekts unserer Stadt gegenüber, nichts achtlos wegzuwerfen.“

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Anschober unterstützt Gartel-Freunde in ganz OÖ

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