Linz: Wirbel um Tiefgarage im Andreas-Hofer-Park

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Linz: Wirbel um Tiefgarage im Andreas-Hofer-Park

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Knalleffekt in Linz: Nun engagiert sich auch der ehemalige Bürgermeister Franz Dobusch offen gegen den Bau der Tiefgarage und stellt sich damit gegen seinen Nachfolger Luger.

Ob das Projekt verwirklicht werden kann, ist derzeit noch unklar.

„Rettet den Andreas-Hofer-Park“

Unter dem Linzer Andreas-Hofer-Park soll eine Tiefgarage gebaut werden. Das zumindest will die Firma Swietelsky und hat dabei SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger hinter sich. Parteigenosse Dobusch hingegen hat den geplanten Bau sogar als „Skandal“ bezeichnet. Weite Teile der Stadtpolitik stehen auf seiner Seite.

Beim Frühlingsfest am 19. Mai war die Stadtpolitik umfassend vertreten – bis auf den Bürgermeister selbst, versteht sich. Der „Wochenblick“ war vor Ort und sprach mit Robert Krepper von der Initative „Rettet den Andreas-Hofer-Park“. Laut Krepper sind vom Umbau etwa 6.000 Anrainer betroffen.

Parkplatznot

Grund für den Bau der Tiefgarage ist laut Firma Swietelsky die Parkplatznot. Dementgegen stehen mehrere Argumente der Initiative: Swietelsky hätte zunächst in der Umgebung genug Parkplätze langfristig angemietet.

Darüber hinaus gäbe es mindestens zwei Alternativen zur Garage unter dem Park: Eine davon ist ein nur 50 Meter entferntes Wohnhaus, bei dem ein Zubau wohl problemlos möglich wäre. Krepper stellt auch den generellen Bedarf in Frage: Das Unternehmen soll derzeit Parkplätze aus der aktuellen Tiefgarage an Privatpersonen vermieten.

Ohne die Blauen wird es nicht möglich sein

Deshalb sieht Krepper dafür andere Gründe: „Es hat sich massiv der Verdacht erhärtet, dass langfristig der ganze Park auch überirdisch verbaut werden soll.“ Das Bauunternehmen hat der Stadt bereits mit Abwanderung gedroht. Den Hessenpark als Vergleich lässt die Initative nicht gelten: Dort verläuft die Tiefgarage nämlich „L“-förmig um den Park herum und nicht darunter.

„Das Zünglein an der Waage ist jetzt die FPÖ“, sagt Krepper. Ohne die Blauen wird es im Gemeinderat nicht möglich sein, den Antrag durchzubringen. Wie die Linzer FPÖ abstimmen wird, ist aber derzeit noch unklar.

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