Linzer Bürgermeister traf sich mit radikalem Islam-Boss

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Linzer Bürgermeister traf sich mit radikalem Islam-Boss

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Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat sich am Dienstag mit dem Vorsitzenden der islamischen Religionsgemeinde in Oberösterreich, Murat Baser, offiziell getroffen. Ein Facebook-Eintrag zeigt ihn mit Baser. Luger versprach, sich weiterhin gegen ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst auszusprechen.

Brisant: Baser soll laut Medienberichten ein ungeklärtes Naheverhältnis zum radikalen Islam haben, äußerte sich bereits abwertend zur Rolle von Frauen in der Gesellschaft.

Baser: Frauen von Natur aus schwach

So erklärte Baser in einem Interview mit dem “Neuen Volksblatt”, warum der Koran Männer eine Stufe über Frauen stellt: “Psychisch und physisch sind die Frauen eben schwach, und sie werden schwanger, und wenn sie allein sind, brauchen sie Schutz und sind in Gefahr.”

Zudem habe Allah die Verantwortung eben vorrangig an die Männer gegeben. Die sorgten im November 2015 für blankes Entsetzen. “Diese frauenfeindlichen Aussagen sind völlig inakzeptabel”, betonte Grünen-Landeschefin Maria Buchmayr.

Linzer Bürgermeister traf sich mit umstrittenem Islam-Boss
ÖVP-Frauensprecherin Schittenhelm ist über die Äußerungen des Islam-Bosses entsetzt. / Foto: © Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

Als Religionslehrer abgesetzt

Der Kritik schloß sich damals auch die ÖVP-Frauensprecherin Dorothea Schittenhelm an: “Die Aussagen sind in ihrer Grundbotschaft frauenfeindlich und negieren die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Österreich.” Baser erklärte zwar daraufhin, er sei kein Frauenfeind, hielt jedoch an seinen Aussagen zur Schwäche von Frauen fest.

Im Juni 2016 stand Murat auch unter akutem Verdacht, sein Maturazeugnis gefälscht zu haben. Daraufhin wurde er als Religionslehrer an Höheren Schulen suspendiert.

Luger: Kein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst

Auf dem Bild vom aktuellen Treffen mit Luger ist außerdem Stadträtin Karin Hörzing (SPÖ) zu sehen. Dazu verlautbart die Islamische Religionsgemeinde Linz, es seien “wichtige Themen wie das geplante Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst, welches der Bürgermeister klar ablehnt”, besprochen worden.

Zudem bedankt sich die Religionsgemeinde für die “klare und deutliche Stellungnahme des Bürgermeisters.” Bereits zuvor hatte sich Luger gegen ein Kopftuch-Verbot im öffentlichen Dienst ausgesprochen. Denn dabei handele es sich um „Stimmungsmache gegen einen Teil der Bevölkerung”, so der Linzer Bürgermeister.

Luger war bis jetzt (21.2., 16:09 Uhr) nicht für eine Stellungnahme gegenüber “Wochenblick” zu erreichen.

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