Linzer Vize-Bürgermeister hat Putin-Deal eingefädelt

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Der freiheitliche Linzer-Vizebürgermeister Detlef Wimmer hat federführend an der Gestaltung des vor wenigen Tagen abgeschlossenen Vertrags zwischen der FPÖ und der russischen Regierungspartei “Einiges Russland” mitgewirkt.

Bereits im Oktober hatten Wimmer und der Linzer Gemeinderat Werner Pfeffer den stv. Generalsekretär für Internationales von “Einiges Russland”,  Sergey Zheleznyak, getroffen. Seit Monaten sei bereits an der Kooperation, die beide Parteien jetzt vereinbart haben, gefeilt wurden.

Russen loben Hofer-Wahlkampf

Die Vertragsunterzeichnung in Moskau am Montag, bei der auch FPÖ-Boss Heinz Christian Strache und Norbert Hofer anwesend waren, hatte in Österreichs Medien für großen Wirbel gesorgt.

Zheleznyak lobte bei der Vertragsunterzeichnung ausdrücklich den guten Wahlkampf von Norbert Hofer, der „nur knapp verloren hat, weil der Gegenkandidat im Laufe des langen Wahlkampfes zahlreiche Positionen übernommen hat.“

“Politik für das eigene Volk”

Nur eine Politik, die für das eigene Volk einstehe, würde eine gute Zukunft für Europa bringen, betonten die Vertreter der Partei „Einiges Russland“ beim Treffen in Moskau. „Wenn französische Politiker Politik für die Franzosen machen und österreichische Politiker Politik für die Österreicher machen, dann ist das eine gute Politik.“

Europa müsse wieder zu seiner Selbstbestimmung zurückfinden. Die FPÖ-Vertreter betonten wiederum, dass sie sich weiter für eine Partnerschaft zwischen Russland und Österreich einsetzen würden und forderten mit Nachdruck die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland.

Vorteile für Linz angestrebt

“Die russische Regierungspartei ‘Einiges Russland’ und die FPÖ haben am Montag in Moskau einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Auf verschiedenen Ebenen von Parteijugend und Studenten über regionale Organisationen bis hin zu internationalen Fragen soll nun zusammen gearbeitet werden”, betont Wimmer.

Für Linz erhofft sich Wimmer ebenfalls Vorteile: “Auch mit unserer langjährigen Partnerstadt Nishnij Nowgorod, mit der es beispielhaft schon einen Studentenaustausch gibt, wollen wir enger zusammenarbeiten.”

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