Magistrat machtlos? Familien-Clans grillen trotz Protest weiter

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„Wochenblick“ war vor Ort

Magistrat machtlos? Familien-Clans grillen trotz Protest weiter

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Bereits in den vergangenen Jahren sorgten Wild-Griller am Pleschinger See und am Donauufer St. Margarethen für reichlich Unmut bei Anwohnern (“Wochenblick” berichtete). Doch die Proteste der Anrainer scheinen die “munteren” Griller – hauptsächlich handelt es sich um Migranten-Familien – nicht weiter zu stören. Ein “Wochenblick”-Lokalaugenschein am einst beschaulichen Badeplatz in St. Margarethen bestätigte jetzt die schlimmen Berichte aus diesem Jahr.

Die Verzweiflung der entnervten Anwohner wird immer größer: Entlang der Margarethen-Straße zieht am Sonntagmittag dichter Rauch direkt in die Häuser der Anwohner, es riecht unangenehm nach Benzin. Auf Hinweisschildern ist klipp und klar zu lesen, dass das Grillen in den meisten Bereichen verboten ist. Doch teilweise wird in unmittelbarer Nähe zum Verbotsschild ungestört gebruzzelt.

Klares Grillverbot am Ufer

“Da kann man ja nicht mal die Wäsche draußen aufhängen”, empört sich ein Passant. In der Tat: Der aggressive Rauchgeruch ist entlang der Straße immer wieder zu vernehmen. Anwohner haben sich offenbar in ihre Häuser zurückgezogen. Während andernorts in Linz das schöne Wetter im Freien genossen wird, scheinen sich die Mieter und Hausbesitzer hier in die eigenen vier Wände zu verkriechen. Die Fenster sind zumeist geschlossen, offenbar um ein Eindringen des aggressiven Rauchs zu verhindern!

Magistrat machtlos?

Immer wieder fahren PKWs an, Kopftuch tragende Frauen steigen aus und tragen Grillgut zur Wiese. Ein schockierendes Bild. Das Grillverbot scheint hier niemanden zu interessieren. “Warum unternimmt das Magistrat Linz nichts? Man braucht doch bloß die Polizei vorbei zu schicken”, empört sich der Passant gegenüber den “Wochenblick”-Redakteuren. Er will aus nachvollziehbaren Gründen anonym bleiben.

Grill-Chaos auch am Pleschinger See

Am Pleschinger See zeigte sich heuer bereits ein ähnliches Bild. Ein empörter Anwohner hatte dem “Wochenblick” April-Aufnahmen vom Wiesengelände zugespielt. Dort ist klar zu sehen: Trotz des 2017 vom Steyregger Gemeinderat erlassenen, strengen Grillverbots bruzzeln die Groß-Familien und jungen Männer diesen Monat wieder an.

Für die Durchsetzung des Grillverbots übernehme offenbar keiner die Verantwortung, klagt der leidgeprüfte Anwohner.

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Video zeigt dreiste Grill-Migranten

Ein beherzter Oberösterreicher hatte bereits im vergangenen Jahr die teilweise unfassbaren Szenen am Pleschinger See in einem Video festgehalten. Mutig sprach er eine Gruppe von Grill-Migranten an, konfrontierte sie mit dem Hinweisschild und dem darauf klar ausgewiesenen Grillverbot.

Doch anstatt das “fröhliche” Bruzzeln umgehend einzustellen, schüttete der Grillmeister noch mehr Spiritus in die lodernden Flammen. Die Migranten gingen offenbar davon aus, dass das Grillverbot nur für Österreicher gilt:

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