Nach Attacke auf Tiroler in Linz: Brutale Hilfssheriffs nun aussortieren!

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Security-Mitarbeiter würgte Fahrgast

Nach Attacke auf Tiroler in Linz: Brutale Hilfssheriffs nun aussortieren!

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Der Vorfall, bei dem ein Kontrolleur des Sicherheitsunternehmens „Securitas“ einen Tiroler brutal zu Boden gerungen und gewürgt hatte, weil dieser mit der Straßenbahn eine Station „zu weit“ gefahren war, empörte österreichweit.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

Zahlreiche Postings und Zuschriften dazu erreichten auch die „Wochenblick“-Redaktion. Der Grundtenor lautete: „Mit uns Österreichern kann man es ja machen!“

Verhalten der Brutalo-Kontrolleure

Die Empörung erfolgte zurecht, denn selbst wenn man keine Absicht unterstellen möchte, bleibt doch der Eindruck zurück, dass bei derartigen Bagatelldelikten gegenüber Einheimischen mit besonderer Härte vorgegangen wird.

Auch wenn ein OGH-Urteil besagt, dass Personen ohne gültige Fahrerlaubnis bis zum Eintreffen der Polizei angehalten werden dürfen, ist das Verhalten der Brutalo-Kontrolleure strikt abzulehnen! „Wochenblick“-Leser berichten darüber hinaus von Schikanen diverser Sicherheitsdienste – etwa beim Einlass zu Sport- und Kulturevents.

attacke schwarzfahrer linz
Der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) übt klare Kritik an dem Brutalo-Vorgehen, warnt aber auch vor Pauschalverurteilung der Kontrollorgane im öffentlichen Verkehr. „Bei unaufgeregter Betrachtung steht fest, dass Kontrolleure eine Person ohne gültige Fahrkarte nicht wegspazieren lassen und sich vielleicht auch noch höflich verabschieden. Sie müssen ihre Arbeit machen und Identitäten mutmaßlicher Schwarzfahrer feststellen – natürlich unter schonender Anwendung ihres Anhalterechtes”, gibt Wimmer zu bedenken.

Stadt und Linz AG reagieren nun

Ein Insider teilte uns mit, dass viele Firmen ihr Personal schlecht bezahlen und unzureichend einschulen würden. Der Vorfall führt jedenfalls zu großen Vorbehalten gegenüber privaten Sicherheitsdiensten.

Stadt und Linz AG reagieren nun und planen den Vertrag mit „Securitas“ auslaufen zu lassen. Ein richtiger Schritt – in einem funktionierenden Rechtsstaat kann es nicht sein, dass private Hilfssheriffs das Gewaltmonopol des Staates auf derart brutale Weise durchsetzen dürfen.

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